Beschreibung
Die verborgene Gemeinsamkeit der effektivsten Lehren von Hermetik, Yoga und Qi Gong ist die bewusste Beherrschung der universalen Lebensenergie. Die mächtigste und direkteste Methode, diese Energie zu kultivieren, ist die Kunst des Pranayama – die bewusste Lebenskraft-Atmung.
Pranayama ist dabei weit mehr als eine bloße Atemübung. Es ist die systematische Kontrolle des Prana, jener Lebensenergie, die durch die feinen Kanäle des Nervensystems strömt. Die Beherrschung dieser fundamentalen Kraft führt, nach Lehren von Swami Sivananda bis Franz Bardon, geradewegs zur Meisterschaft über die eigene physische und mentale Existenz.
Wer diese Kraft lenkt, ist nicht nur Herr seiner eigenen Existenz, sondern erfasst das Wirkprinzip des gesamten Kosmos, so Sivananda. Denn Prana ist die eigentliche Essenz des kosmischen Lebens. Deshalb stellt die gezielte Lebenskraft-Atmung auch eine der fundamentalen Grundlagen von Bardons hermetischem Lehrsystem dar.
Das Problem vieler Menschen ist eine unregelmäßige, unbewusste Atmung – ein äußeres Zeichen für einen unkontrollierten Fluss ihres Prana. Ohne die bewusste Lenkung dieser Energie ist tiefgreifender spiritueller Fortschritt jedoch kaum möglich. Pranayama ist hier der Schlüssel. Regelmäßiges Praktizieren führt zu außergewöhnlicher Konzentrationsfähigkeit, einem stabilen Willen und einem gesunden, widerstandsfähigen Körper.
Der Yogi versteht den menschlichen Körper als ein exaktes Abbild des Universums. Die Energieströme in seinem Nervensystem sind der kosmische Prana in Miniaturform. Die Kontrolle über das Prana im eigenen Körper zu erlangen, bedeutet daher, den Schlüssel zur Wirkungsweise des Universums in den Händen zu halten. Es ist der Pfad, auf dem der Adept lernt, die universellen Kräfte in sich selbst zu verwirklichen und dadurch Meisterschaft über sein eigenes Schicksal zu erlangen.
Die Suche nach einem authentischen, vollständigen und vor allem praktisch anwendbaren System ist oft frustrierend. Unzählige Bücher bieten bruchstückhaftes Wissen oder verwirren mit widersprüchlichen Anweisungen. Diese Suche endet hier.
“Das große Buch vom Pranayama” ist ein sorgfältig zusammengestelltes Meister-Kompendium, das erstmals die drei einflussreichsten Lehren zur Lebenskraft-Atmung in einem einzigen, umfassenden Werk vereint. Anstatt jahrelang nach den Kerntechniken zu suchen, erhalten Sie hier die Quintessenz des Wissens von den Giganten der spirituellen Praxis:
- Hermetische Präzision (Franz Bardon): Verstehen Sie die fundamentalen Gesetzmäßigkeiten von Quantität und Qualität der Lebenskraft. Bardons System liefert einen klaren, dreistufigen Pfad zur bewussten Stauung und Beherrschung des feinstofflichen Stroms.
- Yogische Vollständigkeit (Swami Sivananda): Erhalten Sie einen tiefen Einblick in das klassische, vollständige Lehrsystem eines der größten Yoga-Meister – von der energetischen Anatomie (Nadis, Chakren) bis zu einer unvergleichlichen Sammlung praktischer Atemtechniken.
- Pragmatische Anwendbarkeit (Yogi Ramacharaka): Nutzen Sie den bewährten, westlichen Zugang zu den Geheimnissen des Ostens. Atkinsons zeitloser Klassiker übersetzt die esoterische Theorie des Prana in eine logische und sofort anwendbare Praxis für den Autodidakten.
Dieses einzigartige Kompendium ist der ultimative Begleiter für Einsteiger und Fortgeschrittene – ein vollständiger, autodidaktischer Lehrgang zur Energiemeisterschaft.
Was dieses Kompendium Ihnen vermittelt:
- Fundamentale Prinzipien: Die 7 Schlüsselprinzipien der universalen Lebenskraft-Atmung nach Bardon als solides Fundament Ihrer Praxis.
- Umfassende Techniken: Eine große Sammlung an Atemübungen für jedes Ziel, von der Tiefenatmung bis zur kraftvollen Blasebalg-Atmung (Bhastrika).
- Energetische Anatomie: Das Wissen zur Aktivierung Ihrer Nadis, Chakren und der Kundalini-Kraft.
- Fortgeschrittene Anwendungen: Techniken zur pranischen Heilung, Fernwirkung und zur energetischen Aufladung von Wasser.
- Innere Alchemie: Die geheime Yogi-Praxis zur Transmutation der Sexualenergie in pure Lebenskraft und Kreativität.
- Mentale Klarheit: Methoden zur Klärung des Geistes, Schärfung der Konzentration und Stimulation des Gehirns.
- Energetischer Schutz: Die Errichtung eines energetischen Schutzschildes (Aura) zur Abwehr negativer Einflüsse.
- Vollständige Autonomie: Ein klarer, strukturierter Pfad, um ohne Guru oder teure Kurse zum Meister der eigenen Lebensenergie zu werden.
- Bardon: Die hermetische Präzision. Bardons Ansatz ist der eines spirituellen Ingenieurs. Hier geht es nicht um vage Gefühle, sondern um die klaren, universalen Gesetze der Lebenskraft. Sein System lehrt die präzise Unterscheidung und Schulung von Energie-Quantität (die schiere Menge an Kraft) und Energie-Qualität (die Information oder “Ladung” der Kraft). Dies ist das fehlende Puzzlestück in vielen anderen Lehren und die Grundlage für jede fortgeschrittene Energiearbeit, wie etwa die wunschgemäße Imprägnierung von Energien.
- Sivananda: Die yogische Tiefe. Sivanandas Werk bildet das Herzstück dieses Kompendiums. Es ist die umfassendste Darstellung der klassischen Yoga-Wissenschaft des Pranayama. Es liefert nicht nur eine unermessliche Vielfalt an Techniken (von Bhastrika über Ujjayi bis Surya Bheda), sondern bettet diese in den unverzichtbaren Kontext der feinstofflichen Anatomie (Nadis, Chakren, Kundalini) und eines ganzheitlichen, yogischen Lebensstils ein. Nur durch dieses Gesamtverständnis wird eine ebenso sichere wie effektive Praxis gewährleistet.
- Atkinson (Ramacharaka): Die pragmatische Anwendung. William Walker Atkinsons Genie lag darin, tiefes esoterisches Wissen in eine für den westlichen Geist logische, nachvollziehbare und vor allem anwendbare Form zu bringen. Sein Teil des Buches ist der perfekte Startpunkt und ein ständiges Nachschlagewerk für praktische Lösungen. Er liefert Dutzende konkreter Übungen für spezifische Ziele: von der Stimulation des Gehirns und der Linderung von Schmerzen über die Heilung anderer bis hin zur berühmten Yogi-Technik der Transmutation der Fortpflanzungsenergie in höhere Lebenskraft und Kreativität.
Franz Bardon & Swami Sivananda
Franz Bardon (1909–1958) gilt bis heute als einer der bedeutendsten westlichen Hermetiker des 20. Jahrhunderts. Sein Leben und Wirken waren geprägt von der intensiven Suche nach einem direkten, praktischen Zugang zu universeller Weisheit. Bardon war kein Theoretiker, sondern verstand Spiritualität vor allem als Erfahrungsweg, den er seinen Schülern Schritt für Schritt eröffnete. Mit seinen Hauptwerken – „Der Weg zum wahren Adepten“, „Die Praxis der magischen Evokation“ und „Der Schlüssel zur wahren Kabbalah“ – schuf er eine regelrechte Schule der westlichen magischen Praxis.
Sein Lehransatz war von Klarheit, Systematik und Pragmatismus gekennzeichnet: Anstelle von mystischem Geheimniskult stellte er konkrete Übungen für Körper, Seele und Geist in den Mittelpunkt, die den Lesenden zu einer harmonischen Entwicklung führen sollen. Dabei legte er stets eine große Verantwortung auf die innere Ethik und Selbstmeisterung, ohne die wahre spirituelle Entwicklung nicht dauerhaft tragfähig sei. Bardon wird so bis heute geschätzt als einer der bedeutendsten Wegweiser. Seine Werke bleiben ein Fundament für ernsthaft Suchende, die im westlichen Kulturkreis authentische spirituelle Schulung finden wollen.
Swami Sivananda (1887–1963), einer der großen indischen Weisen des 20. Jahrhunderts, verkörperte in einzigartiger Weise die Verbindung von spiritueller Tiefe, hingebungsvoller Lebenspraxis und universeller Menschenfreundlichkeit.
Als Arzt und Yogi widmete er sein Leben der Heilung und inneren Erhebung der Menschen – sowohl auf körperlicher als auch auf seelisch-geistiger Ebene. In seinem Werk „The Science of Pranayama“ vermittelte er grundlegende wie tiefgehende Einsichten in die Kunst der Atemkontrolle, die in der yogischen Tradition als Schlüssel zu Gesundheit, Konzentration und spirituellem Erwachen gilt.
Mit einer klaren, verständlichen Sprache machte er die Methoden zugänglich und zeigte auf, wie bewusstes Atmen zu mehr Lebenskraft, innerer Ruhe und geistiger Klarheit führt.
Dabei betonte er stets den heilsamen Aspekt des Pranayama für den Alltag: Es ist nicht nur eine Technik für Yogis in Klausur, sondern eine universelle Kunst, die jedem Menschen helfen kann, Balance und Lebensfreude zu finden. Sivananda verbindet dabei tiefe Spiritualität mit praktischer Anwendbarkeit, was seine Werke bis heute zu einer Quelle der Inspiration für Suchende weltweit macht.
William Walker Atkinson und „Science of Breath“
William Walker Atkinson (1862–1932) war ein überaus produktiver Autor, Lehrer und Pionier des New Thought in den Vereinigten Staaten. Unter verschiedenen Pseudonymen (Ramacharaka) veröffentlichte er zahlreiche Werke zu Mentaltraining, Yoga, Okkultismus und Psychologie, die für viele westliche Leser den ersten Zugang zu östlichem Gedankengut eröffneten.
Besonders sein Werk „Science of Breath“, hatte nachhaltige Wirkung: Es präsentierte die Atemlehre des Yoga in einer klaren, zugänglichen Form für ein westliches Publikum, das Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmend neugierig auf fernöstliche Weisheit wurde. Atkinson verstand es, komplexe Prinzipien des Pranayama in eine leicht nachvollziehbare Sprache zu übertragen, die kein abstraktes Vorwissen verlangte.
„Science of Breath“ beschreibt die grundlegende Bedeutung des Atems als Bindeglied zwischen Körper, Geist und Seele und zeigt einfache Übungen, mit denen Menschen Kraft, Gesundheit und innere Ruhe fördern können. Diese Verbindung von spiritueller Tiefe und praktischer Anwendbarkeit macht das Werk bis heute aktuell. Atkinsons Wirken kann man so sehen als Brücke zwischen Ost und West – er half, die zeitlose Lehre des bewussten Atmens einem breiten Leserkreis zugänglich und erfahrbar zu machen.
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