Beschreibung
Es gibt Bücher, die berichten. Und es gibt Bücher, die entstanden sind – über Jahre hinweg.
Im Paris des Jahres 1857 erschien ein Werk, das die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits auf eine bis dahin ungesehene Weise neu steckte. Das Buch der Geister von Allan Kardec gilt bis heute als ein bedeutendes Grundlagenwerk.
Anstatt sich auf bloße Spekulationen zu stützen, lässt das Werk hohe Geistwesen und spirituelle Führer – jene Führer, von denen auch die Nahtoderfahrungs-Berichte in dem Werk “Botschaft an die Menschheit” erzählen – direkt zu Wort kommen, um Antworten auf die fundamentalen Rätsel des menschlichen Daseins zu geben.
Zwar ist dieses Werk nicht durch direktes Erleben auf der jenseitigen Ebene entstanden, wie die Berichte aus “Botschaft an die Menschheit” – sondern Kardec wandte sich an die besten Medien seiner Zeit. Und um der möglichen Gefahr durch Betrug oder auch Selbstbetrug entgegenzuwirken, hatte er sich folgende Vorgehensweise ersonnen:
Um Täuschung, Wunschdenken oder zufällige Überschneidungen konsequent auszuschließen, entwickelte Kardec ein einzigartiges Prüfverfahren: Er formulierte präzise Fragenkataloge und versandte diese an Dutzende voneinander unabhängige Medien an verschiedenen Orten weltweit. Nur wenn die übersinnlich empfangenen Antworten trotz der geografischen Distanz und ohne Austausch der Medien untereinander exakt übereinstimmten, wandte er das Prinzip der doppelten Bestätigung an und nahm die Aussage in sein Werk auf. Durch diese akribische Kreuzvalidierung entstand ein bemerkenswert konsistentes System geistigen Wissens.
Kardec selbst betonte später, dass keine Antwort ohne sorgfältige, wiederholte Prüfung und Überarbeitung veröffentlicht wurde – ein Vorgehen, das er in den Vorworten der späteren Auflagen ausdrücklich hervorhob.
Auf diese Weise entstand das “Buch der Geister” durch Hunderte von Sitzungen, an verschiedenen Orten der Welt gleichzeitig. Es ist das Gründungswerk des Spiritismus und bis heute eines der meistgelesenen Werke seiner Art – ein Werk, das nicht von einem Einzelnen ersonnen wurde, sondern eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte hat.
Das Erstaunlichste aber ist: Alle wichtigen Kernaussagen decken sich frappierend und auf ganz erstaunliche Weise sowohl mit den Aussagen Franz Bardons zum Jenseits und zur Seelenentwicklung des Menschen als auch mit den Berichten jener Menschen, die Nahtoderfahrungen erlebten und während dieser Erlebnisse Belehrungen durch Geistführer erhielten (siehe “Botschaft an die Menschheit”).
Auf diese Weise entsteht ein faszinierendes Dreieck gegenseitiger Bestätigungen zwischen den Werken Bardons und Sivanandas einerseits, den Berichten der Nahtoderlebnisse – und schließlich dem “Buch der Geister”.
Das Werk ist als übersichtlicher Dialog strukturiert und umfasst insgesamt 1.019 fortlaufend nummerierte Fragen, die den Geistwesen gestellt und von diesen beantwortet wurden. Die Themen decken die gesamte Bandbreite des menschlichen Lebens ab, von Philosophie, Liebe, Sexualität und Krieg über Kreativität bis hin zu Ethik und Metaphysik.
Die ursprüngliche Struktur untergliedert sich in vier umfassende Abschnitte. In dieser Ausgabe sind alle vier Bücher übersichtlich auf zwei Bände aufgeteilt (jeweils zwei Bücher pro Band), was ein strukturiertes und vertieftes Studium dieses Klassikers ermöglicht.
So entsteht aus den mehr als tausend Fragen ein zusammenhängendes Weltbild: eine Kosmologie, die den Anspruch erhebt, Herkunft und Ziel des Menschen nicht durch Spekulation, sondern durch befragte Quellen aus der jenseitigen Welt zu erschließen.
“Das Buch der Geister” blieb nicht bei einem einmaligen Erfolg. Es wurde zum ersten und grundlegendsten der Werke, die später eine Bewegung begründeten, die bis heute – insbesondere in Teilen Südamerikas – Millionen Anhänger zählt. Kardecs Grab auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise ist bis in die Gegenwart Ziel zahlreicher Besucher und regelmäßig mit frischen Blumen geschmückt.
Die Themen des ersten Bandes:
Im ersten Teil:
Über den Kosmos und die Schöpfung, die universalle Lebenskraft, die Vielzahl der bewohnten Welten uva.
Im zweiten Teil:
Über die Geistige Welt und Weltordnung, Bewegung und Raumwahrnehmung der Jenseitigen, von Engeln und Dämonen, Geistige Hierarchien und moralische Ränge, über die Wiederverkörperung, Vorbereitung auf die Wiederverkörperung, über die selbstbestimmte Wahl künftiger Prüfungen und den freien Willen, wie sich die Seele einen Körper aussucht, Erste Inkarnationen und Seelenkindheit, die Geschlechterunabhängigkeit der Geister, Seelenverwandtschaft und Ahnenbande, Vererbung und angeborene Fähigkeiten, Zustand herumirrender Zwischenwelt-Geister, Übergangswelten der Geister, Erinnerung an frühere Inkarnationen, Nächtliche Befreiung des Geistes im Schlaf, Schlaf- und Traumphänomene, unbewusste geistige Begegnungen im Traum, die Wirkungsweise des Gebets, über Schutzengel und Geistführer, Schicksalhafte Führung und Vorahnungen, Talismane und Pakte, Präsenz von Geistern auf Schlachten und Kriegsfeldern, Instinkte und Empfindungen der Pflanzen, die jenseitige Tierseele und Reinkarnation bei Tieren, Reinkarnation versus klassische Seelenwanderung uva.
Die Themen des zweiten Bandes:
Im ersten Teil:
Über das göttliche Gesetz und das Gewissen, die Natur von Gut und Böse, Nächstenliebe, die Verpflichtung zur Selbsterkenntnis, das Gebet und seine Wirkungsweise, das Naturgesetz der Arbeit, Fortpflanzung und Sexualität, Polyamorie und Monogamie, das Grundrecht auf Genuss irdischer Güter, die Unterscheidung zwischen dem Notwendigen und Überflüssigen, den Sinn freiwilliger Entsagung und Askese, den Zweck von Naturkatastrophen und Landplagen zur Beschleunigung des Fortschritts, die ethische Verwerfung von Krieg, Mord, Grausamkeit und Duell, Isolation und Eremitentum, Familienbande, die Sinnhaftigkeit sozialer Ungleichheit und ungleicher Talentverteilung, die ethischen Prüfungen durch Armut und Reichtum, die verhängnisvolle Illusion einer erzwungenen materiellen Gleichheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau vor dem Naturgesetz, die freie Willensbestimmung des Menschen, das Zusammenspiel von freiem Willen und Vorbestimmung, die Kriterien sittlicher Vervollkommnung und den Sieg der Tugend über die Selbstsucht, den unterschiedlichen Grad der Schuld bei Reichtum und Geiz, den Neid im Dienste des Guten, die Selbsterkenntnis und die Natur der Leidenschaften, die Überwindung der Selbstsucht als Wurzel alles Bösen, die Kennzeichen des rechtschaffenen Menschen, das Wesen des irdischen Glücks uva.
Im zweiten Teil:
Über den Verlust Geliebter und den Trost durch die geistige Welt, den Umgang mit Enttäuschungen und Undankbarkeit, die Todesfurcht, das Problem des Selbstmords, die Unausweichlichkeit der karmischen Prüfung uva.
Hinter dem Namen Allan Kardec verbirgt sich der französische Pädagoge Hippolyte Léon Denizard Rivail, ein Schüler des berühmten Erziehungsreformers Johann Heinrich Pestalozzi. Rivail war kein Schwärmer, sondern ein Mann der Wissenschaft, geschult in Logik, Systematik und nüchterner Beobachtung. Genau diese Herangehensweise machte ihn zur idealen Figur für das, was Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Salons Europas geisterte: das Phänomen der "tanzenden Tische", das sogenannte Tischrücken, das damals halb Paris in Atem hielt.Allan Kardec
Was für viele Zeitgenossen bloße Unterhaltung war, wurde für Rivail zum Gegenstand ernsthafter Untersuchung. Ab 1855 begann er, mediale Sitzungen systematisch zu besuchen, Fragen vorzubereiten und die Antworten sorgfältig zu protokollieren. Aus dem Beobachter wurde ein Forscher – und aus dem Forscher schließlich ein Verfasser, der der Nachwelt ein völlig neues, faszinierendes und bis heute rätselhaftes Werk hinterlassen sollte.
(Links: Mit Hilfe von KI exakt restaurierte Portrait-Photographie von Allan Kardec. Das Original wurde erstellt im Jahre 1870)
Auflistung sämtlicher Fragen aus Band 1
Teil 1
Erstes Kapitel: Gott
Gott und das Unendliche
- Was ist Gott?
- Was ist unter dem Unendlichen zu verstehen?
- Darf man sagen, dass Gott das Unendliche ist?
Beweise für das Dasein Gottes
- Wo findet man den Beweis für das Dasein Gottes?
- Welcher Schluss lässt sich aus der gefühlsmäßigen Anschauung ziehen, die alle Menschen vom Dasein Gottes in sich tragen?
- Sollte unser innerstes Gefühl vom Dasein Gottes nicht etwa die Folge unserer Erziehung und angelernter Vorstellungen sein?
- Sollte man die erste Ursache des Wesens der Dinge etwa in den innersten Eigenschaften der Materie, des Stoffes, finden können?
- Was sollen wir von der Ansicht halten, die den Ursprung der Dinge einer zufälligen Mischung der Materie, das heißt dem Zufall, zuschreibt?
- Woraus erkennt man in der ersten Ursache eine höchste und allen übrigen Intelligenzen überlegene Intelligenz?
Eigenschaften der Gottheit
Der Pantheismus
- Ist Gott ein durch sich selbst bestehendes Wesen, oder ist er, wie einige meinen, nur das Gesamtergebnis aller Kräfte und Intelligenzen des Weltganzen?
- Was sollen wir von der Ansicht halten, nach der alle Naturkörper, alle Wesen, alle Welten des Alls Teile der Gottheit wären und in ihrer Gesamtheit die Gottheit selbst bildeten – mit anderen Worten: von der Lehre des Pantheismus?
- Die Anhänger dieser Lehre behaupten, damit den Nachweis einiger Eigenschaften Gottes zu erbringen: Sind die Welten unendlich, muss Gott unendlich sein. Ist der leere Raum oder das Nichts nirgends, muss Gott überall sein. Ist er überall, so gibt er, da alles ein wesentlicher Bestandteil Gottes ist, allen Naturerscheinungen einen vernünftigen Sinn. Was kann man diesen Folgerungen entgegenhalten?
Zweites Kapitel: Allgemeine Elemente des Alls
Erkenntnis des Prinzips der Dinge
- Ist es dem Menschen vergönnt, das Grundwesen der Dinge zu erkennen?
- Vermag der Mensch nicht mit Hilfe der Wissenschaft in einige Geheimnisse der Natur einzudringen?
- Ist es dem Menschen außerhalb der wissenschaftlichen Forschung vergönnt, Mitteilungen höherer Art über das zu empfangen, was sich der Wahrnehmung seiner Sinne entzieht?
Der Geist und die Materie
- Ist der Stoff (die Materie) ebenso wie Gott von Ewigkeit her vorhanden, oder ist er von Gott zu irgendeiner Zeit erschaffen worden?
- Man definiert den Stoff allgemein als das, was Ausdehnung besitzt, was Eindruck auf unsere Sinne macht und was undurchdringlich ist. Sind diese Bestimmungen exakt?
- Welche Definition könnt ihr vom Stoff geben?
- Was ist der Geist?
- Was ist das innerste Wesen des Geistes?
- Ist Geist gleichbedeutend mit Intelligenz?
- Ist der Geist unabhängig vom Stoff, oder ist er nur eine Eigenschaft desselben – so wie die Farben Eigenschaften des Lichtes und der Schall eine Eigenschaft der Luft ist?
- Ist diese Vereinigung ebenso notwendig für die Äußerung des Geistes?
- Kann man den Geist ohne Stoff erkennen und den Stoff ohne den Geist?
- Gibt es also zwei allgemeine Elemente des Alls: den Stoff und den Geist?
- Ist dies das Fluidum, das wir mit dem Namen Elektrizität bezeichnen?
- Da der Geist etwas für sich ist, wäre es dann nicht genauer und weniger misszuverstehen, diese beiden allgemeinen Elemente mit den Worten „träger Stoff“ und „intelligenter Stoff“ zu bezeichnen?
Eigenschaften des Stoffes
- Ist die Wägbarkeit eine wesentliche Eigenschaft des Stoffes?
- Besteht der Stoff aus einem einzigen oder aus mehreren Elementen?
- Woher kommen die verschiedenen Eigenschaften der Materie?
- Danach wären die verschiedenen Geschmäcke, Gerüche, Farben, Töne, giftigen oder heilsamen Eigenschaften der Körper nur Modifikationen ein und derselben Ursubstanz?
- Ist ein und derselbe Elementarstoff fähig, alle Veränderungen einzugehen und alle Eigenschaften anzunehmen?
- Diese Theorie scheint denjenigen recht zu geben, die im Stoff nur zwei Eigenschaften erkennen: Kraft und Bewegung, und für die alle anderen Eigenschaften nur Nebenwirkungen sind, die je nach dem Grad der Kraft und der Richtung der Bewegung wechseln?
- Haben die Moleküle eine bestimmte Form?
- Ist diese Form sich gleichbleibend oder veränderlich?
Der Weltraum
- Ist der Weltraum unendlich oder endlich?
- Existiert der absolut leere Raum irgendwo im Weltraum?
Drittes Kapitel: Schöpfung
Entstehung der Welten
- Wurde das All geschaffen oder ist es, wie Gott, von Ewigkeit her?
- Wie hat Gott das All geschaffen?
- Vermögen wir die Art und Weise der Entstehung der Welten zu erkennen?
- Sollten die Kometen, wie man jetzt annimmt, ein solcher Anfang der Verdichtung des Stoffes und in der Entstehung begriffene Welten sein?
- Kann ein ganz ausgebildeter Weltkörper verschwinden und der Stoff, aus dem er besteht, wieder im Raum zerstreut werden?
- Können wir die Dauer der Entstehung der Welten erkennen: der Erde zum Beispiel?
Die Bildung der lebendigen Wesen
- Wann begann die Erde bewohnt zu werden?
- Woher kamen die lebendigen Wesen auf die Erde?
- Wo waren die organischen Elemente vor der Entstehung der Erde?
- Gibt es jetzt noch Wesen, die von selbst entstehen?
- Befand sich das Menschengeschlecht unter den im Erdball enthaltenen organischen Elementen?
- Können wir den Zeitpunkt des Erscheinens des Menschen und der anderen lebendigen Wesen auf der Erde erkennen?
- Wenn der Keim des Menschengeschlechts sich unter den organischen Elementen der Erde befand, warum sollten sich dann nicht auch von selbst Menschen bilden wie im Anfang?
- Hat das Menschengeschlecht mit einem einzigen Menschen seinen Anfang genommen?
- Können wir wissen, zu welcher Zeit Adam lebte?
Verschiedenheit der Menschenrassen
- Woher stammen die physischen und moralischen Unterschiede, welche die Verschiedenheit der Menschenrassen auf Erden begründen?
- Hat der Mensch an mehreren Orten der Erde seinen Ursprung genommen?
- Begründen diese Unterschiede besondere Gattungen?
- Wenn unser Geschlecht nicht von einem einzigen Menschen herstammt, dürfen die Menschen sich darum nicht mehr als Brüder ansehen?
Vielheit der Welten
- Sind alle Welten, die im Raum kreisen, bewohnt?
- Ist die physische Beschaffenheit der verschiedenen Welten dieselbe?
- Wenn die physische Beschaffenheit der Welten nicht bei allen dieselbe ist, müssen dann die Wesen, die sie bewohnen, eine unterschiedliche Organisation haben?
- Sind die von der Sonne am weitesten entfernten Welten des Lichtes und der Wärme beraubt, da die Sonne sich ihnen nur in Gestalt eines Sterns zeigt?
Viertes Kapitel: Das Lebensprinzip
Organische und unorganische Wesen
- Einigt dieselbe Kraft die Elemente des Stoffes sowohl in den organischen als auch in den unorganischen Körpern?
- Ist ein Unterschied zwischen dem Stoff der organischen Körper und dem der unorganischen?
- Was ist der Grund für diese Umwandlung?
- Ruht das Lebensprinzip in einer besonderen wirkenden Kraft (Agens) oder ist es nur eine Eigenschaft des organisierten Stoffes – kurz: Ist es eine Wirkung oder eine Ursache?
- Wir sahen, dass Geist und Stoff die beiden konstitutiven Elemente des Alls sind. Kommt das Lebensprinzip hierzu als drittes?
- Es scheint daraus zu folgen, dass das Leben sein Prinzip nicht in einer besonderen Urkraft hat, sondern in einer besonderen Eigenschaft des allgemeinen Stoffes, die gewissen Modifikationen entspringt?
- Ruht das Lebensprinzip in einem Körper, den wir kennen?
- Ist das Lebensprinzip für alle organischen Wesen dasselbe?
- Ist das Leben eine dauernde Eigenschaft der Lebenskraft oder entwickelt es sich erst durch das Spiel der Organe?
- Darf man sagen, dass sich das Leben in einem latenten Zustand befindet, wenn die Lebenskraft nicht mit dem Körper vereint ist?
Das Leben und der Tod
- Was ist die Ursache des Todes bei den organischen Wesen?
- Könnte man den Tod mit dem Aufhören der Bewegung in einer beschädigten Maschine vergleichen?
- Warum verursacht eine Verletzung des Herzens eher als bei anderen Organen den Tod?
- Was wird aus dem Stoff und dem Lebensprinzip der organischen Wesen nach ihrem Tod?
Intelligenz und Instinkt
- Ist die Intelligenz eine Eigenschaft des Lebensprinzips?
- Was ist die Quelle der Intelligenz?
- Könnte man sagen, dass jedes Wesen einen Teil der Intelligenz aus der allgemeinen Quelle schöpft und in sich verarbeitet, wie es das Prinzip des stofflichen Lebens in sich aufnimmt?
- Ist der Instinkt unabhängig von der Intelligenz?
- Kann zwischen Instinkt und Intelligenz eine Grenze gezogen werden – das heißt: Kann man angeben, wo das eine anfängt und das andere aufhört?
- Ist es richtig, dass die Fähigkeiten des Instinkts in dem Maße abnehmen, wie die der Intelligenz zunehmen?
- Warum ist die Vernunft nicht immer ein unfehlbarer Führer?
Teil 2
Erstes Kapitel: Von den Geistern
Ursprung und Wesen der Geister
- Wie sind die Geister zu definieren?
- Sind die Geister von der Gottheit unterschiedene Wesen, oder sind sie nur Ausströmungen beziehungsweise Bestandteile der Gottheit und deshalb als Söhne oder Kinder Gottes zu bezeichnen?
- Haben die Geister einen Anfang oder existieren sie von Ewigkeit her?
- Da es im Universum zwei allgemeine Elemente gibt – das intelligente und das materielle –, könnte man sagen, dass die Geister aus dem intelligenten Element gebildet sind, wie die leblosen Körper aus dem materiellen?
- Ist die Schöpfung der Geister ein fortlaufender Prozess oder fand sie nur zu Beginn der Zeiten statt?
- Entstehen die Geister von selbst oder geht einer aus dem anderen hervor?
- Ist es zutreffend, dass die Geister immateriell sind?
- Haben die Geister ein Ende?
Die ursprüngliche normale Welt
- Bilden die Geister eine eigene Welt außerhalb derjenigen, die wir sehen?
- Welche der beiden Welten – die geistige oder die körperliche – steht in der Weltordnung höher?
- Könnte die materielle Welt aufhören zu existieren oder überhaupt nie existiert haben, ohne dass sich das Wesen der geistigen Welt veränderte?
- Nehmen die Geister einen bestimmten, abgegrenzten Ort im Raum ein?
Die Gestalt und die Allgegenwart der Geister
-
Haben die Geister eine bestimmte, begrenzte und dauerhafte Gestalt?
-
Besitzt diese Flamme oder dieser Funke eine Farbe?
-
Benötigen die Geister Zeit, um den Raum zu durchqueren?
-
Ist der Gedanke nicht die Seele selbst, die sich fortbewegt?
-
Nimmt ein Geist, der sich von einem Ort zum anderen bewegt, die durchquerte Entfernung und den durchschrittenen Raum wahr? Oder befindet er sich augenblicklich dort, wo er sein möchte?
-
Stellt Materie für die Geister ein Hindernis dar?
-
Besitzen sie die Eigenschaft der Allgegenwart; mit anderen Worten: Kann sich derselbe Geist teilen oder an mehreren Orten gleichzeitig sein?
-
Strahlen alle Geister mit derselben Kraft?
Der Perisprit
- Ist der Geist im engeren Sinne hüllenlos oder ist er, wie einige behaupten, von einer Substanzenumhüllung umgeben?
- Woher bezieht der Geist seine halbstoffliche Hülle?
- Nehmen Geister höherer Welten also einen gröberen Perisprit an, wenn sie zu uns kommen?
- Nimmt die halbstoffliche Hülle des Geistes eine feste Gestalt an und kann sie wahrnehmbar werden?
Die verschiedenen Ordnungen der Geister
- Sind alle Geister gleich oder gibt es unter ihnen eine Abstufung?
- Gibt es eine bestimmte Anzahl von Ordnungen oder Entwicklungsstufen bei den Geistern?
- Besitzen die Geister der zweiten Stufe nur das Streben oder auch die Macht, Gutes zu tun?
- Sind die Geister der dritten Stufe alle durchweg böse?
Die geistige Stufenleiter
- Vorbemerkungen
Die dritte Stufe: Die unvollkommenen Geister
- Allgemeine Merkmale
- Zehnte Klasse: Die unreinen Geister
- Neunte Klasse: Die leichtfertigen Geister
- Achte Klasse: Die Halbwissenden unter den Geistern
- Siebente Klasse: Die neutralen Geister
- Sechste Klasse: Die Klopf- und Störgeister
Zweite Stufe: Die guten Geister
- Allgemeine Merkmale der zweiten Stufe
- Fünfte Klasse: Wohlwollende Geister
- Vierte Klasse: Gelehrte Geister
- Dritte Klasse: Weise Geister
- Zweite Klasse: Höhere Geister
Erste Stufe: Reine Geister
- Allgemeine Merkmale der ersten Stufe
- Erste und einzige Klasse: Reine Geister
Der Fortschritt der Geister
- Sind die Geister von Natur aus gut oder böse, oder sind es dieselben Geister, die sich allmählich verbessern?
- Sind die einen Geister gut, die anderen böse geschaffen worden?
- Demnach scheinen die Geister bei ihrer Entstehung – ähnlich wie Kinder – unwissend und unerfahren zu sein und die ihnen fehlenden Kenntnisse erst im Durchlaufen der verschiedenen Lebensphasen zu erwerben?
- Gibt es Geister, die ewig auf den unteren Stufen verharren werden?
- Liegt es in der Macht der Geister, ihren Fortschritt zu beschleunigen?
- Können Geister zurückfallen oder sich verschlechtern?
- Hätte Gott die Geister nicht von den Prüfungen entbinden können, die sie durchlaufen müssen, um die höchste Stufe zu erreichen?
- Gehen alle Geister durch die Schule des Bösen, um zum Guten zu gelangen?
- Warum wählten einige Geister den Weg des Guten und andere den des Bösen?
- Wie können Geister bei ihrer Entstehung, wenn sie noch kein Selbstbewusstsein besitzen, eine Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse haben? Liegt in ihnen eine Veranlagung oder Ausrichtung, die sie eher auf den einen als auf den anderen Weg führt?
- Woher stammen diese äußeren Einflüsse?
- Findet diese äußere Einflussnahme nur bei der Entstehung des Geistes statt?
- Warum hat Gott zugelassen, dass Geister den Weg des Bösen einschlagen können?
- Da es Geister gibt, die von Beginn an den Weg des absolut Bösen und andere, die den des absolut Guten einschlagen, gibt es zwischen diesen beiden Extremen vermutlich Übergangsstufen?
- Können Geister, die den Weg des Bösen eingeschlagen haben, einst denselben Grad an Vollkommenheit erreichen wie die anderen?
- Haben Geister, die die höchste Stufe erreicht haben, zuvor aber das Böse durchlebt hatten, in den Augen Gottes weniger Verdienst als die anderen?
- Sind die Geister in ihren intellektuellen Fähigkeiten gleich ausgestattet?
Die Engel und die Dämonen
- Bilden die Wesen, die wir Engel, Erzengel oder Seraphim nennen, eine besondere Gattung von einer sich von den anderen Geistern unterscheidenden Natur?
- Haben die Engel alle Entwicklungsstufen durchlaufen?
- Wenn die Auffassung, dass es von Beginn an vollkommene und über allen anderen Geschöpfen stehende Wesen gibt, irrig ist, warum findet sie sich dann in den Überlieferungen fast aller Völker?
- Gibt es Dämonen im herkömmlichen Sinne dieses Begriffs?
Zweites Kapitel: Die Inkarnation der Geister
Die Rückkehr des leiblichen Lebens ins Geisterleben
- Ist es nicht zu bedauern, dass der Materialismus als Folge wissenschaftlicher Studien betrachtet wird, die dem Menschen doch im Gegenteil die Überlegenheit der die Welt regierenden Intelligenz zeigen sollten? Sind diese Studien deshalb gefährlich?
- Was ist unsere Seele?
- Ist die Seele immateriell?
- Worin besteht das künftige Glück oder Unglück?
Die Seele nach dem Tod
- Was wird aus der Seele im Augenblick des Todes?
- Bewahrt die Seele nach dem Tod ihre Individualität?
- Wie nimmt die Seele ihre Individualität wahr, wenn sie ihren materiellen Körper nicht mehr besitzt?
- Nimmt die Seele etwas aus dem Erdenleben mit sich?
- Was ist von der Auffassung zu halten, dass die Seele nach dem Tod in das große Ganze zurückkehrt?
- Welchen Beweis gibt es für die Individualität der Seele nach dem Tod?
- In welchem Sinne ist das ewige Leben zu verstehen?
- Wäre es nicht präziser, nur das Leben der reinen Geister als ewiges Leben zu bezeichnen – also derjenigen, die nach Erreichen der Vollendung keine Prüfungen mehr zu bestehen haben?
Die Trennung von Seele und Körper
- Ist die Trennung von Seele und Körper schmerzhaft?
- Wie vollzieht sich die Trennung von Seele und Körper?
- Vollzieht sich die Trennung plötzlich und abrupt? Gibt es eine scharfe Trennlinie zwischen Leben und Tod?
- Kann die endgültige Trennung von Seele und Körper vor dem vollständigen Aufhören des organischen Lebens stattfinden?
- Hat die Seele im Augenblick des Todes zuweilen eine innere Erhebung oder Ekstase, die sie die Welt, in die sie geht, vorausahnen lässt?
- Vermag uns das Bild der Raupe, die zuerst auf der Erde kriecht, dann in der Puppe sich scheinbar tot einschließt, um zu einem herrlichen Dasein wieder aufzuerstehen, eine Vorstellung vom Erdenleben, dann vom Grabe und endlich von unserem neuen Dasein zu gewähren?
- Was für ein Gefühl hat die Seele im Augenblick, in dem sie sich in der Geisterwelt wiedererkennt?
- Findet der Geist diejenigen, die er auf Erden gekannt hatte und die vor ihm starben, unmittelbar wieder?
- Finden beim plötzlichen und gewaltsamen Tod, wenn die Organe noch nicht vom Alter oder von Krankheiten geschwächt sind, die Trennung der Seele und das Aufhören des Lebens gleichzeitig statt?
- Bei der Enthauptung zum Beispiel, bewahrt da der Mensch noch einige Augenblicke das Bewusstsein?
Geistige Verwirrung
- Hat die Seele, wenn sie den Körper verlässt, sofort ein Bewusstsein von sich selbst?
- Erfahren alle Geister die Verwirrung, die der Trennung von Seele und Körper folgt, im selben Grad während derselben Zeitdauer?
- Übt die Kenntnis des Spiritismus einen Einfluss auf die kürzere oder längere Dauer dieser Verwirrung aus?
Drittes Kapitel: Mehrheit der Existenzen
Von der Reinkarnation (Wiedereinverleibung)
- Wie kann die Seele, die während ihres Leibeslebens die Vollkommenheit noch nicht erreichte, ihre Reinigung vollenden?
- Wie vollzieht die Seele dieses neue Dasein? Etwa dadurch, dass sie sich als Geist verwandelt?
- Also hat die Seele mehrere leibliche Existenzen?
- Hieraus scheint zu folgen, dass die Seele, nachdem sie einen Körper verlassen hat, einen anderen annimmt – mit anderen Worten, dass sie sich einem neuen Körper einverleibt. Ist es so zu verstehen?
- Was ist der Zweck der Wiedereinverleibung?
- Ist die Zahl der leiblichen Existenzen eine begrenzte, oder reinkarniert sich der Geist in alle Ewigkeit?
- Ist die Zahl der Inkarnationen für alle Geister dieselbe?
- Was wird aus dem Geist nach seiner letzten Inkarnation?
Die Gerechtigkeit der Reinkarnation
-
Worauf gründet sich der Glaubenssatz der Reinkarnation?
-
Erfüllen sich unsere verschiedenen leiblichen Existenzen alle auf der Erde?
-
Geht die Seele bei jeder leiblichen Existenz von einer Welt in die andere, oder kann sie deren mehrere auf derselben Welt durchlaufen?
-
So können wir also mehrere Male auf Erden wiedererscheinen?
-
Können wir auch nach einem Leben auf anderen Weltkörpern wieder hierher zurückkehren?
-
Ist es notwendig, dass wir auf der Erde ein neues Leben wieder anfangen?
-
Liegt ein Nutzen darin, auf die Erde zurückzukehren?
-
Wäre es nicht herrlicher, immer Geist zu bleiben?
-
Können die Geister, nachdem sie auf anderen Welten inkarniert waren, auch auf dieser inkarniert werden, ohne vorher hier erschienen zu sein?
-
Gibt es also Menschen, die zum ersten Mal auf Erden sind?
-
Kann man an irgendetwas erkennen, wenn ein Geist zum ersten Mal auf Erden erscheint?
-
Muss der Geist, um zur Vollendung und höchsten Glückseligkeit zu gelangen, die doch das letzte Ziel aller Menschen ist, die Reihe sämtlicher Welten des Alls durchmachen?
-
Wie soll man sich dann aber eine Mehrheit seiner Existenzen auf ein und derselben Welt erklären?
-
Können die Geister in einer verhältnismäßig niederen Welt als ihrer bisherigen leiblich wieder zu leben beginnen?
-
Kann dies nicht auch zur Sühne geschehen, und kann Gott nicht widerspenstige Geister auf niedrigere Welten senden?
-
Welche Geister müssen dieselbe Existenz wieder von vorn beginnen?
-
Stehen alle Wesen, die eine Welt bewohnen, auf derselben Stufe der Vollendung?
-
Bewahrt der Geist, wenn er von dieser in eine andere Welt geht, die Intelligenz, die er hier hatte?
-
Haben die Bewohner der verschiedenen Welten den unseren ähnliche Leiber?
-
Können wir den physischen und moralischen Zustand der verschiedenen Welten genau kennen?
-
Macht der Geist, wenn er von einer Welt in die andere geht, eine neue Kindheit durch?
-
Hat der Geist die Wahl zwischen den Welten, wenn er eine neue beziehen soll?
-
Wenn der Geist um nichts bittet, wodurch wird dann die Welt bestimmt, in die er reinkarniert werden soll?
-
Ist der physische und moralische Zustand der lebenden Wesen auf jeder Welt stets derselbe?
-
Gibt es Welten, in denen der Geist keinen stofflichen Leib mehr bewohnt, sondern nur noch den Perisprit als Hülle hat?
-
Daraus scheint hervorzugehen, dass es keine feste Grenzlinie zwischen dem Zustand der letzten Inkarnationen und dem der reinen Geister gibt?
-
Ist die Substanz des Perisprits auf allen Weltkörpern dieselbe?
-
Bewohnen die reinen Geister besondere Welten, oder sind sie im allgemeinen Raum, ohne an einen Weltkörper mehr als an andere gebunden zu sein?
Die fortschreitende Wanderung
- Genießt der Geist von Anbeginn seines Daseins schon die ganze Fülle seiner Fähigkeiten?
- Wie ist der Zustand der Seele bei ihrer ersten Inkarnation?
- Sind die Seelen unserer Wilden solche Kindheitsseelen?
- Sind die Leidenschaften also ein Zeichen von Entwicklung?
- Kann man von diesem Erdenleben an durch eine vollkommene Lebensführung alle Stufen überspringen und ohne andere Vermittlungen reiner Geist werden?
- Kann der Mensch sich schon in diesem Leben wenigstens eine künftige Existenz mit weniger Leid sichern?
- Kann ein Mensch in seinen neuen Daseinsformen tiefer fallen?
- Kann die Seele eines rechtschaffenen Menschen in einer neuen Inkarnation den Leib eines Bösewichts beseelen?
- Kann die Seele eines schlechten Menschen zu der eines guten werden?
- Kann die Möglichkeit einer Besserung in einem anderen Dasein manche Personen nicht dazu verleiten, auf einem schlechten Weg zu beharren, weil sie denken, dass sie sich später immer noch bessern können?
- Da sich die Geister nur dadurch bessern können, dass sie die Trübsale des Leibeslebens durchmachen: Ergäbe sich daraus, dass das stoffliche Leben eine Art Leidens- und Reinigungsschule ist, durch die alle Wesen der geistigen Welt gehen müssen, um zur Vollendung zu gelangen?
- Wirkt der Leib auf den Geist, um ihn zu bessern, oder der Geist auf den Leib?
Das Los der Kinder nach dem Tod
- Ist der Geist eines in früher Jugend gestorbenen Kindes ebenso weit fortgeschritten wie der eines Erwachsenen?
- Kann der Geist eines Kindes folglich weiter fortgeschritten sein als der seines Vaters?
- Gehört der Geist eines Kindes, da es im jugendlichen Alter kein Böses tun konnte, deswegen den höheren Stufen an?
- Warum wird das Leben schon in der Kindheit oft unterbrochen?
- Was wird aus dem Geist eines in zartem Alter sterbenden Kindes?
Die Geschlechter bei den Geistern
- Haben die Geister auch verschiedene Geschlechter?
- Kann der Geist, der den Leib eines Mannes beseelte, in einer neuen Existenz den einer Frau beseelen und umgekehrt?
- Zieht man es als Geist vor, in den Leib eines Mannes oder einer Frau inkarniert zu werden?
Die Verwandtschaft und die Abstammung
- Übertragen die Eltern ihren Kindern einen Teil ihrer Seele oder geben sie ihnen nur das tierische Leben, dem später eine neue Seele das moralische Leben hinzufügt?
- Da wir mehrere Existenzen hatten: Reicht die Verwandtschaft weiter als nur auf unser jetziges Dasein zurück?
Viertes Kapitel: Mehrheit der Existenzen
- Zerstört die Lehre der Reinkarnation nicht die Familienbande?
- Folgt daraus, dass keine direkte Abstammung zwischen den Geistern der Nachkommen derselben Familie stattfindet, dass die Ahnenverehrung etwas Lächerliches ist?
Physische und moralische Ähnlichkeiten
- Die Eltern übertragen auf ihre Kinder oft eine physische Ähnlichkeit. Übertragen sie auf diese auch eine moralische?
- Woher stammen die moralischen Ähnlichkeiten, die zuweilen zwischen Eltern und Kindern vorkommen?
- Hat der Geist der Eltern nach der Geburt keinen Einfluss auf den des Kindes?
- Warum gaben gute und tugendhafte Eltern Kindern von verdorbener Natur das Leben? Warum ziehen die guten Eigenschaften der Eltern nicht immer durch Sympathie einen guten Geist an, der ihr Kind belebt?
- Vermögen die Eltern durch Gedanken und Gebet eher einen guten als einen niederen Geist in den Leib ihres Kindes zu ziehen?
- Woher stammt die Charakterähnlichkeit, die sich oft zwischen Geschwistern, besonders bei Zwillingen, findet?
- Leben in den Kindern, deren Leiber zusammengewachsen sind und die bestimmte Organe gemeinsam besitzen, zwei Geister, das heißt zwei Seelen?
- Da sich die Geister aus Sympathie in Zwillingen inkarnieren: Woher kommt dann die gegenseitige Abneigung, die man oft bei letzteren sieht?
- Was soll man von den Geschichten über Kinder halten, die sich schon im Mutterleib raufen?
- Woher kommt der charakteristische Züge eines jeden Volkes?
- Bewahrt der Mensch in seinen neuen Daseinsformen die Spuren des moralischen Charakters seiner vorherigen Daseinsformen?
- Bewahrt der Mensch in seinen verschiedenen Inkarnationen die Spuren des physischen Charakters seiner früheren Existenzen?
Die angeborenen Ideen
- Bewahrt der inkarnierte Geist keinerlei Spuren der Wahrnehmungen und gesammelten Kenntnisse seiner früheren Existenzen?
- Die Theorie der angeborenen Ideen wäre also kein Wahngebilde?
- Es muss somit eine enge Verbindung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Existenzen bestehen?
- Woher stammen die außerordentlichen Fähigkeiten von Personen, die ohne vorheriges Studium die unmittelbare Anschauung bestimmter Kenntnisse – etwa für Sprachen oder Rechnen – besitzen?
- Kann man, wenn man den Leib wechselt, bestimmte Geistesfähigkeiten verlieren – zum Beispiel keinen Geschmack mehr für die Künste haben?
- Verdankt der Mensch, selbst im wilden Zustand, das instinktive Gefühl vom Dasein Gottes und die Ahnung eines künftigen Lebens einer solchen Rückerinnerung?
- Verdanken auch bestimmte die spiritistische Lehre betreffende Annahmen, die man bei allen Völkern findet, dieser Erinnerung ihren Ursprung?
Fünftes Kapitel: Betrachtungen über die Mehrheit der Existenzen
- Sind unzivilisierte Völker als minderwertig zu betrachten?
- Welches ist das Los der im frühesten Alter gestorbenen Kinder, die noch weder Gutes noch Böses tun konnten?
Sechstes Kapitel: Das geistige Leben
Herumirrende Geister
- Reinkarniert sich die Seele unmittelbar nach ihrer Trennung vom Leib?
- Was wird in der Zeit zwischen den Inkarnationen aus der Seele?
- Wie lange kann eine solche Zwischenzeit dauern?
- Ist diese Dauer vom Willen des Geistes abhängig oder kann sie als Sühne auferlegt werden?
- Ist das Herumirren an sich ein Zeichen eines geringeren Wertes der Geister?
- Kann man sagen, dass alle nicht inkarnierten Geister herumirrend sind?
- Auf welche Weise unterrichten sich diese herumirrenden Geister?
- Behalten die Geister einige der menschlichen Leidenschaften bei?
- Warum lassen die Geister nicht alle ihre schlechten Leidenschaften zurück, wenn sie die Erde verlassen, da sie doch deren Nachteile erkennen?
- Schreitet der Geist in seinem herumirrenden Zustand fort?
- Sind die herumirrenden Geister glücklich oder unglücklich?
- Können die Geister im herumirrenden Zustand alle Welten besuchen?
- Kommen die schon gereinigten Geister auch in die niederen Welten?
Übergangswelten
- Gibt es Welten, welche den herumirrenden Geistern als Stationen und Ruhepunkte dienen?
- Können die Geister, die diese Welten bewohnen, sie nach Belieben verlassen?
- Schreiten die Geister auf ihren Zwischenstationen auch fort?
- Werden die Übergangswelten stets und vermöge ihrer besonderen Natur von den wandernden Geistern mit Vorliebe aufgesucht?
- Sind die Übergangswelten gleichzeitig von leiblichen Wesen bewohnt?
- Ist diese Unfruchtbarkeit dauernd und hängt sie von ihrer besonderen Natur ab?
- Besitzen diese Welten dann keine Naturschönheiten?
- Wird unsere Erde einst auch zu der Zahl der Übergangswelten gehören?
- Wann gehörte die Erde zu den Übergangswelten?
Die Wahrnehmungen, Empfindungen und Leiden der Geister
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Hat die Seele in der Welt der Geister noch dieselben Wahrnehmungen wie während des Erdenlebens?
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Sind die Wahrnehmungen und Kenntnisse der Geister unendlich – wissen sie mit anderen Worten alles?
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Kennen die Geister den Ursprung der Dinge?
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Verstehen die Geister die Zeitdauer so wie wir?
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Haben die Geister eine bestimmtere und richtigere Vorstellung von der Gegenwart als wir?
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Wie kommen die Geister zur Kenntnis der Vergangenheit, und ist diese Kenntnis für sie unbegrenzt?
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Kennen die Geister die Zukunft?
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Haben die zur völligen Vollkommenheit gelangten Geister eine vollständige Kenntnis der Zukunft?
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Schauen die Geister Gott?
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Wie weiß ein niederer Geist, dass ein Gebot von Gott stammt, wenn er ihn nicht sieht?
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Wird dem Geist der Befehl unmittelbar von Gott oder durch Vermittlung anderer Geister erteilt?
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Ist der Gesichtssinn bei den Geistern beschränkt wie bei den leiblichen Wesen?
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Benötigen die Geister Licht, um zu sehen?
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Müssen sich die Geister fortbewegen, um auf zwei verschiedene Punkte blicken zu können?
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Sieht der Geist die Dinge ebenso deutlich wie wir?
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Nimmt der Geist auch Töne wahr?
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Liegt die Fähigkeit zu hören in seinem gesamten Wesen wie jene zu sehen?
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Ist es dem Geist möglich, sich seinen Wahrnehmungen zu entziehen, da diese eine Eigenschaft seines Wesens sind?
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Haben die Geister auch Empfänglichkeit für Musik?
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Sind die Geister empfänglich für die Schönheiten der Natur?
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Empfinden die Geister unsere physischen Bedürfnisse und Leiden?
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Fühlen die Geister Ermüdung und das Bedürfnis nach Ruhe?
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Wie konnten sich manche Geister über Kälte oder Hitze beklagen?
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Ist die Aussicht auf nachträgliche Leiden im Geisterreich nicht entmutigend?
Die Wahl der Prüfungen
- Hat der Geist im Zustand des Herumirrens und bevor er eine neue körperliche Existenz annimmt, ein Bewusstsein und einen Vorausblick auf das, was ihm während des Lebens geschehen wird?
- Legt Gott ihm die Trübsale also nicht als Züchtigung auf?
- Wenn der Geist die Wahl zwischen den Arten der Prüfungen hat, folgt daraus, dass alle Trübsale des Lebens von uns vorausgesehen und vorausgewählt wurden?
- Wie kommt ein Geist dazu, unter schlechten Leuten geboren werden zu wollen?
- Gäbe es also keine schlechten Menschen auf Erden, könnte der Geist hier nicht die zu gewissen Prüfungen notwendige Umgebung finden?
- Muss der Geist zur Erlangung der Vollendung in seinen Prüfungen alle Arten von Versuchungen durchmachen? Muss er alle Umstände erleben, die in ihm Hochmut, Eifersucht, Geiz, sinnliche Begierden und Ähnliches erwecken können?
- Wie kann ein Geist, der bei seiner Entstehung einfach, unwissend und unerfahren ist, mit Bewusstsein eine Existenz wählen und dann für diese Wahl verantwortlich sein?
- Hängt die Wahl der körperlichen Existenz des Geistes, wenn er seinen freien Willen hat, immer nur von letzterem ab, oder kann ihm diese Existenz durch Gottes Willen als Sühne auferlegt werden?
- Trifft der Geist seine Wahl unmittelbar nach dem Tod?
- Was leitet den Geist bei der Wahl der Prüfungen, denen er sich unterziehen will?
- Wenn gewisse Geister die Berührung mit dem Laster als Prüfung erwählen, gibt es darunter auch solche, die diese aus Sympathie wählen oder mit dem Wunsch, in einer ihrer Neigung entsprechenden Umgebung zu leben beziehungsweise sich mithilfe ihrer Sinne sinnlichen Gelüsten hinzugeben?
- Scheint es nicht natürlicher, die am wenigsten schmerzlichen Prüfungen zu wählen?
- Könnte der Geist seine Wahl auch während seines körperlichen Zustandes treffen?
- Viele Leute wünschen sich hohe Stellungen und Reichtümer – das geschieht doch gewiss weder zur Sühne noch zur Prüfung?
- Hat der Geist, bis er zur vollendeten Reinigung gelangt, beständig Prüfungen auszuhalten?
- Kann sich der Geist in der Wirksamkeit der von ihm gewählten Prüfung täuschen?
- Wovon hängt der Lebensberuf gewisser Leute und ihr Wille ab, eine bestimmte Laufbahn eher als eine andere zu verfolgen?
- Wie denkt sich der Geist im herumirrenden Zustand seinen Fortschritt durch die Geburt unter einem kannibalischen Völkerstamm?
- Könnten Geister von einer niedrigeren Welt oder von einem sehr zurückgebliebenen Volk unter unseren zivilisierten Völkern geboren werden?
- Könnte ein Mensch, der einem zivilisierten Stamm angehört, zur Sühne in einem wilden Stamm reinkarniert werden?
- Bilden die verschiedenen Klassen der Geister unter sich eine Rangordnung der Gewalten, und gibt es bei ihnen Über- und Unterordnung?
- Können sich die niedrigeren Geister dem Ansehen der über ihnen stehenden entziehen?
- Geben Macht und Ansehen, die ein Mensch auf Erden genoss, ihm in der Geisterwelt eine Überlegenheit?
- Wie sollen wir diese Erhöhung und Erniedrigung verstehen?
- Fühlt derjenige, der auf Erden groß war und sich nun unter den Geistern klein sieht, dadurch eine Demütigung?
- Erkennt der Soldat, der nach der Schlacht seinen Feldherrn in der Geisterwelt wiederfindet, ihn wieder als seinen Oberen an?
- Vermischen sich die verschiedenen Rangstufen der Geister?
- Haben alle Geister gegenseitig Zutritt zueinander?
- Welcher Art sind die Beziehungen zwischen den guten und den bösen Geistern?
- Warum gefallen sich die niedrigeren Geister darin, uns zum Bösen zu verleiten?
- Wie teilen sich die Geister einander mit?
- Können die Geister gegenseitig ihre Gedanken verbergen oder sich voreinander verbergen?
- Wie können die Geister, die keinen Körper mehr haben, ihre Individualität behaupten und sich von anderen geistigen Wesen unterscheiden?
- Erkennen sich die Geister einander wieder als einstige Erdenbewohner?
- Wie erkennen sich die Menschen, die sich auf Erden kannten, in der Geisterwelt wieder?
- Schaut die Seele, wenn sie ihre sterbliche Hülle verlässt, sofort ihre Eltern und Freunde, die ihr in die Geisterwelt vorangingen?
- Wie wird die Seele bei ihrer Rückkehr in die Geisterwelt aufgenommen?
- Was für ein Gefühl empfinden die unreinen Geister beim Anblick eines anderen bösen Geistes, der zu ihnen kommt?
- Kommen unsere Eltern und Freunde uns zuweilen entgegen, wenn wir die Erde verlassen?
- Bleiben Verwandte und Freunde nach dem Tod stets vereinigt?
- Haben die Geister außer der allgemeinen Sympathie auch noch besondere Zuneigungen und Abneigungen gegeneinander?
- Besteht zwischen den Geistern auch Hass?
- Werden zwei Wesen, die auf Erden Feinde waren, ihren Hass im Reiche der Geister fortsetzen?
- Ist die Erinnerung an schlechte Handlungen, die zwei Menschen gegenseitig verübt haben, ein Hindernis für ihre Sympathie?
- Was fühlen nach ihrem Tod diejenigen, welchen wir hienieden Böses erwiesen haben?
- Sind die individuellen Neigungen der Geister der Veränderung fähig?
- Dauert die Liebe, die zwei Wesen auf Erden zueinander hatten, auch im Geisterreich stets fort?
- Sind die Seelen, die sich vereinigen sollen, zu dieser Vereinigung schon von ihrem Ursprung an vorherbestimmt, und hat jeder von uns schon irgendwo im All seine „zweite Hälfte“, mit der eines Tages vereinigt zu werden ihm das Schicksal bevorsteht?
- Wie muss man das Wort „Hälfte“ (moitié) verstehen, dessen sich gewissse Geister bedienen, um sympathische Geister zu bezeichnen?
- Bleiben zwei ganz sympathische Geister, wenn sie einmal vereinigt sind, dies für alle Ewigkeit, oder können sie sich auch trennen und mit anderen Geistern vereinigen?
- Ergänzen sich zwei sympathische Geister gegenseitig, oder ist diese Sympathie das Resultat einer vollkommenen Wesenseinheit?
- Besteht die notwendige Wesenseinheit nur in der Ähnlichkeit der Gedanken und Gefühle oder außerdem auch noch in der Gleichmäßigkeit der erworbenen Kenntnisse?
- Können Geister, die jetzt einander nicht sympathisch sind, es später werden?
- Können zwei sympathische Geister aufhören, es zu sein?
Die Erinnerung an die körperliche Existenz
- Erinnert sich der Geist seines körperlichen Daseins?
- Stellt sich die Erinnerung an das körperliche Dasein dem Geist nach dem Tod in vollständiger und ungeahnter Weise dar?
- Erinnert sich der Geist im Einzelnen an alle seine Erlebnisse, oder überschaut er dieselben als ein Ganzes?
- Könnte er sich aber an diese erinnern, wenn er wollte?
- Ahnt er den Zweck des irdischen Lebens in Bezug auf sein künftiges Leben?
- Wie stellt sich sein vergangenes Leben der Erinnerung des Geistes dar? Geschieht dies durch die Bemühung seiner Einbildungskraft, oder erscheint es ihm ungesucht gleich einem Gemälde vor Augen?
- Erinnert sich der Geist an alle Daseinsformen, die der letzten, eben erst von ihm verlassenen vorangingen?
- Wie betrachtet der Geist seinen soeben verlassenen Körper?
- Was für ein Gefühl erweckt in ihm der Anblick seines verwesenden Körpers?
- Erkennt der Geist nach einer gewissen Zeit Gebeine oder andere Dinge als solche wieder, die ihm einst angehörten?
- Zieht unsere Achtung vor den stofflichen Überbleibseln des Geistes seine Aufmerksamkeit auf diese selben Dinge nach sich, und sieht er jene Achtung mit Vergnügen?
- Bewahren die Geister die Erinnerung an die während ihrer letzten Existenz erlittenen körperlichen Schmerzen?
- Vermisst der Mensch, der hienieden glücklich gewesen ist, seine einstigen Genüsse, wenn er die Erde verlässt?
- Bedauert es derjenige, welcher zu einem nützlichen Zweck große Arbeiten unternommen hatte und sich in denselben durch seinen Tod unterbrochen sieht, in der anderen Welt, sie unvollendet gelassen zu haben?
- Bewahrt derjenige, der künstlerische oder literarische Werke hinterließ, seine Liebe zu denselben auch nach seinem Tod?
- Interessiert sich der Geist noch für die Arbeiten, die auf Erden unternommen werden, um den Fortschritt in Künsten und Wissenschaften zu fördern?
- Bewahren die Geister nach dem Tod ihre Vaterlandsliebe?
- Verändern sich die Ideen der Geister in ihrem Zustande als Geister?
- Woher kommt dem Geist seine Verwunderung, wenn er in die Geisterwelt zurückkehrt, da er ja dort schon vor seiner Inkarnation gelebt hatte?
Das Andenken an die Verstorbenen – Das Leichenbegängnis
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Sind die Geister dafür empfänglich, dass die, welche sie auf Erden einst liebten, nun ihrer gedenken?
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Hat der Tag der Gedächtnisfeier der Verstorbenen für die Geister etwas Feierlicheres, und bereiten sie sich dazu vor, diejenigen zu besuchen, die an ihren Überresten ihre Gebete zu verrichten sich anschicken?
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Ist dieser Tag für sie ein Stelldichein an ihren Gräbern?
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In welcher Gestalt kommen sie, und wie würde man sie sehen, wenn sie sich sichtbar machen könnten?
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Kommen die vergessenen Geister, deren Gräber niemand besucht, dennoch, und empfinden sie Schmerz darüber, dass sie niemanden sich ihrer erinnern sehen?
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Gibt der Besuch des Grabes dem Geist mehr Befriedigung als ein Gebet für ihn zu Hause?
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Wohnen die Geister derjenigen, denen man Denkmäler oder Statue errichtet, diesen Einweihungen bei und sehen sie sie mit Freude?
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Woher mag bei manchen Menschen der Wunsch kommen, lieber an einem bestimmten Ort als an einem anderen begraben zu werden?
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Kehren sie nach ihrem Tod lieber dorthin zurück, und ist diese Betonung des Materiellen nicht ein Zeichen eines tiefer stehenden Geistes?
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Ist der Wunsch, die sterblichen Überreste aller Familienmitglieder an einem Ort zu vereinen, als belanglos zu betrachten?
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Ist die in das Geisterleben zurückkehrende Seele empfänglich für die Ehre, die ihren sterblichen Überresten erwiesen wird?
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Wohnt der Geist seiner eigenen Bestattung bei?
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Fühlt er sich durch die hohe Zahl der Trauergäste geschmeichelt?
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Wohnt der Geist des Verstorbenen den Versammlungen seiner Erben bei?
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Ist die unwillkürliche Ehrfurcht, die der Mensch seit jeher und bei allen Völkern den Toten erweist, die Folge seines ahnungsvollen Gefühls eines künftigen Lebens?
Siebtes Kapitel: Die Rückkehr ins leibliche Leben
Die Vorspiele zur Rückkehr
- Kennen die Geister den Zeitpunkt, zu dem sie reinkarniert werden sollen?
- Ist die Reinkarnation eine Notwendigkeit für das geistige Leben, so wie der Tod für das leibliche?
- Beschäftigen sich alle Geister mit ihrer Reinkarnation?
- Kann der Geist den Zeitpunkt seiner Reinkarnation beschleunigen oder verzögern?
- Wenn sich ein Geist in einem mittleren Zustand unter den Wandergeistern befände und kein Bedürfnis verspürte, sich weiterzuentwickeln: Könnte er diesen Zustand unendlich lange verlängern?
- Ist die Vereinigung der Seele mit einem bestimmten Leib vorbestimmt oder erfolgt die Wahl erst im letzten Augenblick?
- Kann sich der Geist einen bestimmten Leib aussuchen oder nur die Lebensumstände wählen, die ihm als Prüfung dienen sollen?
- Könnte sich der Geist im letzten Augenblick weigern, den von ihm gewählten Leib anzunehmen?
- Könnte es vorkommen, dass ein Neugeborenes keinen Geist findet, der sich in ihm verkörpern möchte?
- Kann die Vereinigung eines Geistes mit einem bestimmten Leib von Gott auferlegt werden?
- Wenn sich mehrere Geister für denselben Leib melden würden: Wer entschiede dann unter ihnen?
- Geht der Moment der Inkarnation mit einer ähnlichen Verwirrung einher wie der Austritt aus dem Leib?
- Ist der Augenblick der Inkarnation für einen Geist feierlich und vollzieht er diesen Akt als ein bedeutendes, wichtiges Ereignis?
- Empfindet der Geist vor seiner Inkarnation Angst wegen der Ungewissheit über den Ausgang seiner Prüfungen?
- Wird der Geist im Moment seiner Reinkarnation von befreundeten Geistern begleitet, die seinem Auszug aus der Geisterwelt beiwohnen – so wie sie sich zu seinem Empfang einfinden, wenn er dorthin zurückkehrt?
- Sind die Geisterfreunde, die uns ins Leben folgen, manchmal diejenigen, die wir im Traum sehen, die uns ihre Liebe zeigen und sich uns mit unbekannten Zügen offenbaren?
Die Vereinigung von Seele und Leib
- Zu welchem Zeitpunkt verbindet sich die Seele mit dem Leib?
- Ist die Verbindung zwischen Leib und Geist ab der Empfängnis endgültig oder könnte der Geist in dieser ersten Phase darauf verzichten, den ihm zugewiesenen Leib zu beziehen?
- Was geschieht mit dem Geist, wenn der von ihm gewählte Leib vor der Geburt stirbt?
- Welchen Sinn kann ein solch vorzeitiger Tod haben?
- Welchen Nutzen hat die Inkarnation für einen Geist, wenn der Leib nur wenige Tage nach der Geburt stirbt?
- Weiß der Geist im Voraus, dass der von ihm gewählte Leib keine Überlebenschance hat?
- Wenn die Inkarnation eines Geistes aus irgendeinem Grund fehlschlägt: Wird sie dann sofort durch eine andere Daseinsform ersetzt?
- Bereut der Geist seine Wahl manchmal, nachdem er unlöslich mit dem Leib des Kindes vereint ist?
- Stehen dem Geist in der Zeit zwischen Empfängnis und Geburt all seine Fähigkeiten zur Verfügung?
- Erlangt der Geist im Moment der Geburt unmittelbar die Gesamtheit seiner Fähigkeiten zurück?
- Kann man den Fötus als mit einer Seele begabt betrachten, da die Vereinigung von Geist und Leib erst nach der Geburt vollständig und endgültig ist?
- Wie lässt sich das Leben im Mutterschoß erklären?
- Gibt es, wie die Wissenschaft behauptet, Kinder, die schon im Mutterleib nicht lebensfähig sind, und zu welchem Zweck geschieht dies?
- Gibt es Totgeborene, die nie zur Inkarnation eines Geistes bestimmt waren?
- Kann ein solches Wesen ausgetragen werden und rechtzeitig auf die Welt kommen?
- Hat also jedes Kind, das seine Geburt überlebt, einen in sich verkörperten Geist?
- Welche Folgen hat eine Frühgeburt für den Geist?
- Ist der Schwangerschaftsabbruch ein Verbrechen, unabhängig davon, wann die Empfängnis stattgefunden hat?
- Ist es ein Verbrechen, das Kind zur Rettung der Mutter zu opfern, wenn ihr Leben durch die Geburt in Gefahr gräte?
- Entspricht es der Vernunft, dem Fötus dieselbe Achtung entgegenzubringen wie dem Leib eines geborenen Kindes?
Die moralischen und intellektuellen Fähigkeiten
- Woher kommen dem Menschen seine guten und schlechten moralischen Eigenschaften?
- Ist der gute Mensch die Verkörperung eines guten Geistes und der lasterhafte die eines bösen Geistes?
- Welchen Charakter haben Menschen, in die sich leichtfertige und irrende Geister verkörpern?
- Besitzen Geister Leidenschaften, die nicht zur menschlichen Natur gehören?
- Ist es derselbe Geist, der dem Menschen seine moralischen und intellektuellen Fähigkeiten verleiht?
- Warum sind sehr intelligente Menschen, was einen höheren Geist verrät, zuweilen tief lasterhaft?
- Was ist von der Ansicht zu halten, dass die verschiedenen moralischen und intellektuellen Fähigkeiten des Menschen von ebenso vielen verschiedenen verkörperten Geistern herrühren?
Der Einfluss des Organismus
- Wird der Geist, wenn er sich mit dem Leib verbindet, der Materie in allem gleich?
- Entfalten sich die Fähigkeiten des Geistes in voller Freiheit, nachdem er sich mit dem Leib verbunden hat?
- Ist die körperliche Hülle also ein Hindernis für die freie Entfaltung der geistigen Fähigkeiten – so wie undurchsichtiges Glas das Licht am Strahlen hindert?
- Ist die freie Ausübung der Seelenkräfte von der Entwicklung der Organe abhängig?
- Lässt sich aus dem Einfluss der Organe ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Gehirnorgane und derjenigen der moralischen und intellektuellen Fähigkeiten herleiten?
- Hängt die Vielfalt der Fähigkeiten beim Menschen einzig und allein von seinem Zustand als Geist ab?
Der Blödsinn und der Wahnsinn
- Ist die Ansicht begründet, dass Kretins und Geistigbehinderte eine Seele von niederer Natur haben?
- Was ist die Absicht der Vorsehung, wenn sie so benachteiligte Wesen wie Kretins und Geistigbehinderte erschafft?
- Es ist also nicht exakt, wenn man sagt, dass die Organe keinen Einfluss auf die Fähigkeiten haben?
- Worin liegt der Sinn des Daseins für Wesen, die als Geistigbehinderte oder Kretins weder Gutes noch Böses tun und somit auch nicht voranschreiten können?
- Kann der Körper eines Geistigbehinderten also einen Geist beherbergen, der in einer früheren Existenz ein Genie beseelte?
- Hat der Geist im Zustand der geistigen Behinderung ein Bewusstsein von seiner Lage?
- Wie ist die Lage des Geistes beim Wahnsinn?
- Wäre dann stets der Körper und nicht der Geist geschädigt?
- Woher kommt es, dass Wahnsinn zuweilen zum Selbstmord führt?
- Ist sich der Geist eines Verwirrten nach dem Tod der Störung seiner Fähigkeiten bewusst?
- Wie kann die krankhafte Veränderung des Gehirns nach dem Tod auf den Geist nachwirken?
Die Kindheit
- Ist der Geist, der den Leib eines Kindes beseelt, genauso weit entwickelt wie der eines Erwachsenen?
- Denkt der Geist in einem kleinen Kind – abgesehen von der Hemmung durch seine noch unentwickelten Organe – wie ein Kind oder wie ein Erwachsener?
- Erlangen die Geister beim Tod des Kindes ihre frühere Kraft sofort wieder?
- Leidet der verkörperte Geist während der Kindheit unter dem Druck seiner unvollkommenen Organe?
- Welchen Nutzen hat es für den Geist, das Kindheitsalter zu durchleben?
- Warum sind die ersten Laute eines Kindes Schmerzensrufe?
- Woher kommt die Wesensveränderung, die in einem gewissen Alter und besonders am Ende der Jugend eintritt? Ändert sich hier der Geist?
Die irdischen Zuneigungen und Abneigungen
- Können zwei Wesen, die sich kannten und liebten, sich in einem anderen Erdenleben wiederfinden und wiedererkennen?
- Wäre es nicht angenehmer für sie, wenn sie sich wiedererkännten?
- Beruht Sympathie stets darauf, dass man sich bereits früher kannte?
- Sind Begegnungen mit bestimmten Personen, die man dem Zufall zuschreibt, womöglich die Folge solcher Seelenverwandtschaften?
- Woher stammt die instinktive Abneigung, die man manchmal schon beim ersten Anblick einer Person empfindet?
- Ist instinktive Abneigung stets ein Zeichen eines bösen Charakters?
- Geht die Abneigung zwischen zwei Personen zuerst von demjenigen aus, dessen Geist der schlechtere oder der bessere ist?
Das Vergessen der Vergangenheit
-
Warum verliert der verkörperte Geist die Erinnerung an seine Vergangenheit?
-
Wie kann er Nutzen aus Erfahrungen ziehen, die er in Daseinsformen gemacht hat, die seiner Erinnerung entglitten sind?
-
Erkennen die Menschen auf den fortgeschritteneren Welten, wo man nicht den körperlichen Bedürfnissen und Schwächen unterworfen ist, dass sie glücklicher sind als wir?
-
Liegt in dem Vergessen jener früheren Existenzen – besonders wenn sie mühselig waren – nicht etwas Vorsehungshaftes, worin sich die göttliche Weisheit offenbart?
-
Können uns über unsere früheren Existenzen Enthüllungen zuteilwerden?
-
Ist die unbestimmte Erinnerung an eine unbekannte Vergangenheit, die wie das flüchtige Bild eines Traumes erscheint, nur eine Illusion?
-
Ist die Erinnerung an das frühere Dasein in den höheren Daseinsformen deutlicher als bei uns?
-
Kann der Mensch durch die Beobachtung seiner instinktiven Antriebe die Fehler erkennen, die er einst begangen hat?
-
Kann der Mensch in einer Existenz Fehler begehen, die er in der früheren nicht begangen hatte?
-
Kann man aus der Art der Schicksalsschläge auf die Natur der früheren Existenz schließen?
Der Schlaf und die Träume
- Bleibt der verkörperte Geist gern in seiner körperlichen Hülle?
- Ruht sich die Seele während des Schlafes aus wie der Leib?
- Wie können wir uns über die Freiheit des Geistes während des Schlafes ein Urteil bilden?
- Warum erinnert man sich nicht immer an die Träume?
- Was ist von der den Träumen beigelegten Bedeutung zu halten?
- Warum sieht man im Traum oft Dinge, die Vorahnungen zu sein scheinen, sich dann aber doch nicht erfüllen?
- Ist es die reine Wirkung der Einbildungskraft, wenn wir im Traum bekannte Personen Dinge tun sehen, an die sie nicht denken?
- Ist der vollständige Schlaf zur Befreiung des Geistes notwendig?
- Woher kommt es, dass wir zuweilen in uns selbst deutlich gesprochene Worte hören, die keine Beziehung zu unserer aktuellen Beschäftigung haben?
- Ist das Sehen deutlicher Bilder bei geschlossenen Augen im Wachzustand die Wirkung einer Vision oder der Einbildungskraft?
- Woher kommen Gedanken im Schlaf oder Halbschlaf, die sehr gut scheinen, aber nach dem Erwachen verschwinden?
- Wozu nützen diese Gedanken und Ratschläge, wenn man sich ihrer nicht erinnert und sie nicht befolgen kann?
- Kennt der inkarnierte Geist in den Momenten der Befreiung vom Stoff den Zeitpunkt seines Todes?
- Kann die Tätigkeit des Geistes während der Ruhe des Leibes für diesen Ermüdung herbeiführen?
Geistige Besuche zwischen lebenden Personen
- Führen wir durch die Befreiung der Seele im Schlaf ein gleichzeitiges doppeltes Dasein?
- Können sich zwei bekannte Personen während des Schlafes besuchen?
- Was kann der Nutzen dieser nächtlichen Besuche sein, da man sich doch nicht daran erinnert?
- Kann der Mensch solche geistigen Besuche durch seine Willenskraft zustande bringen?
- Kann sich eine gewisse Zahl inkarnierter Geister auf diese Weise vereinigen und Versammlungen bilden?
- Könnte eine Person mit einem ihrer Freunde, den sie für tot hielte, während er es in Wirklichkeit nicht ist, im Geiste zusammentreffen und so erkennen, dass er noch lebt?
Verborgene Übertragung des Gedankens
- Woher kommt es, dass derselbe Gedanke, zum Beispiel der einer Entdeckung, an mehreren Orten gleichzeitig auftritt?
- Können sich die Geister einander mitteilen, wenn der Leib vollständig wach ist?
- Woher kommt es, dass zwei vollkommen wache Personen oft plötzlich denselben Gedanken haben?
Die Lethargie, die Starrsucht, der Scheintod
- Sehen und hören Schlaf- und Starrsüchtige durch die leiblichen Augen und Ohren, was um sie her vorgeht?
- Warum kann sich der Geist in der Schlafsucht oder Starrsucht nicht mitteilen?
- Kann sich der Geist in der Schlafsucht ganz vom Leibe trennen, so dass er diesem allen Anschein des Todes gibt, und dann wieder in denselben zurückkehren?
- Kann man durch rechtzeitig angewandte Bemühungen die Bande wieder knüpfen, die zu zerreißen drohten?
Der Somnambulismus (Tiefe Trance)
- Hat der natürliche Somnambulismus eine Beziehung zu den Träumen, und wie lässt er sich erklären?
- Hat der sogenannte magnetische Somnambulismus oder Hochschlaf Beziehungen zum natürlichen Somnambulismus?
- Welches ist die Natur der Kraft, die man magnetisches Fluidum nennt?
- Was ist die Ursache des somnambulen Hellsehens?
- Wie kann der Hellsehende undurchsichtige Gegenstände durchschauen?
- Warum sieht der Somnambule nicht alles, und warum irrt er sich zuweilen, da das Hellsehen doch das seiner Seele ist?
- Was ist die Quelle der dem Somnambulen angeborenen Ideen, und wie kann er mit Genauigkeit über Dinge sprechen, die er im wachen Zustand nicht kennt?
- Wie erklärt sich das Fernsehen bei gewissen Somnambulen?
- Hängt die Entwicklung des somnambulen Hellsehens von der physischen Organisation oder von der Natur des Geistes ab?
- Sind die Fähigkeiten des Somnambulen die gleichen wie die des Geistes nach dem Tode?
- Kann der Somnambule andere Geister sehen?
- Sieht der mit Fernsicht begabte Somnambule von dem Punkte aus, wo sein Leib ist, oder von dem, wo seine Seele ist?
- Wie kann der Somnambule in seinem Leib Empfindungen von Orten wahrnehmen, wo seine Seele sich befindet?
- Hat der Gebrauch, den der Somnambule von seiner Begabung macht, Einfluss auf den Zustand seines Geistes nach dem Tode?
Die Ekstase oder Verzückung
- Was ist der Unterschied zwischen der Ekstase und dem Somnambulismus?
- Dringt der Geist des Ekstatischen wirklich in die höheren Welten?
- Wenn der Ekstatische den Wunsch ausspricht, die Erde zu verlassen, spricht er dann aufrichtig?
- Kann die Seele des Ekstatischen den Leib endgültig verlassen, wenn man ihn ganz sich selbst überlässt?
- Ist alles wirklich, was der Ekstatische sieht, wenn er Dinge schaut, die ein Produkt religiöser Vorurteile zu sein scheinen?
- Welches Maß von Vertrauen darf man den Enthüllungen der Ekstatischen schenken?
- Welche Schlüsse kann man aus den Erscheinungen des Somnambulismus und der Ekstase ziehen?
- Könnten die Erscheinungen des Somnambulismus und der Ekstase mit dem Materialismus in Einklang gebracht werden?
Das zweite Gesicht
- Hat die mit dem Namen „zweites Gesicht“ bezeichnete Erscheinung Beziehungen zum Traum und zum Somnambulismus?
- Ist das zweite Gesicht eine bleibende Gabe?
- Entwickelt sich das zweite Gesicht von selbst oder nach dem Willen des damit Begabten?
- Kann das zweite Gesicht sich durch Übung weiterentwickeln?
- Hängt diese Fähigkeit von der physischen Organisation ab?
- Woher kommt es, dass das zweite Gesicht in gewissen Familien erblich zu sein scheint?
- Ist es wahr, dass gewisse Umstände das second sight (zweite Gesicht) entwickeln?
- Sind sich die mit dem zweiten Gesicht begabten Personen desselben immer bewusst?
- Könnte man einer Art von zweitem Gesicht den Scharfsinn gewisser Personen beimessen?
- Kann diese Befähigung in gewissen Fällen eine Voraussicht der Dinge verleihen?
- Theoretische Übersicht über den Somnambulismus, die Ekstase und das zweite Gesicht
Achtes Kapitel: Die Einwirkungen der Geister auf die leibliche Welt
Die Durchdringung unseres Denkens durch die Geister
- Sehen die Geister alles, was wir tun?
- Können die Geister unsere allergeheimsten Gedanken kennen?
- Danach schiene es leichter, einer lebenden Person etwas zu verheimlichen als derselben Person, wenn sie gestorben wäre?
- Was denken die uns umgebenden und beobachtenden Geister von uns?
Der geheime Einfluss der Geister auf unsere Gedanken und Handlungen
- Üben die Geister einen Einfluss auf unser Tun und Denken aus?
- Haben wir Gedanken, die uns selbst gehören, und solche, die uns eingegeben werden?
- Wie kann man die eigenen Gedanken von den eingegebenen unterscheiden?
- Schöpfen hochbegabte Menschen und Genies ihre Ideen immer aus sich selbst?
- Man hört zuweilen sagen, dass der erste Impuls stets gut sei. Ist das richtig?
- Wie kann man unterscheiden, ob ein eingegebener Gedanke von einem guten oder einem bösen Geist stammt?
- Zu welchem Zweck treiben uns die unvollkommenen Geister zum Bösen an?
- Lindert das ihre Leiden?
- Was für eine Art von Leiden möchten sie uns bereiten?
- Warum lässt es Gott zu, dass Geister uns zum Bösen verleiten?
- Kann man sich vom Einfluss der Geister, die zum Bösen antreiben, befreien?
- Verzichten die Geister, deren Einfluss durch unseren Willen zurückgewiesen wurde, auf weitere Versuche?
- Durch welches Mittel kann man den Einfluss der bösen Geister aufheben?
- Haben die Geister, die uns zum Bösen zu verleiten suchen und so unsere Festigkeit im Guten auf die Probe stellen, einen Auftrag dazu erhalten? Sind sie, falls ja, dafür verantwortlich?
- Wenn wir das Gefühl einer unerklärlichen Angst oder auch einer inneren Befriedigung empfinden, ohne dass uns eine Ursache bekannt wäre: Kommt dies einzig und allein von einer körperlichen Ursache?
- Benutzen die Geister, die uns zum Bösen verleiten wollen, nur unsere äußeren Umstände oder können sie auch Umstände schaffen?
Die Besessenen
-
Kann sich ein Geist für eine Zeit lang mit der Hülle einer lebenden Person bekleiden, das heißt in einen beseelten Leib einziehen und anstelle desjenigen handeln, der darin inkarniert ist?
-
Wenn es keine Besitznahme im eigentlichen Sinn gibt – das heißt kein Zusammenwohnen zweier Geister im selben Leib –: Kann sich die Seele dann in einer solchen Abhängigkeit von einem anderen Geist befinden, dass sie von diesem unterjocht und besessen ist, sodass ihr eigener Wille gewissermaßen aufgehoben ist?
-
Kann man die bösen Geister selbst entfernen und sich von ihrer Herrschaft befreien?
-
Kann es nicht geschehen, dass der Bann, den der böse Geist ausübt, derart stark ist, dass der Unterjochte ihn nicht bemerkt? Könnte dann ein Dritter die Unterjochung beenden, und welche Bedingung müsste er in diesem Fall erfüllen?
-
Besitzen Beschwörungsformeln irgendeine Wirksamkeit gegenüber den bösen Geistern?
-
Es gibt Personen mit guten Vorsätzen, die nichtsdestoweniger besessen sind: Was ist das beste Mittel, um sich von diesen Plagegeistern zu befreien?
-
Ist das Gebet ein wirksames Mittel, um Besessenheit zu heilen?
-
Was soll man von der Austreibung der Teufel halten, von der im Evangelium die Rede ist?
Die Konvulsionäre
- Spielen die Geister eine Rolle bei den Erscheinungen, die sich an Individuen zeigen, die man als Konvulsionäre bezeichnet?
- Welcher Art sind im Allgemeinen die Geister, die bei dieser Art von Erscheinungen mitwirken?
- Wie kann sich der abnorme (außergewöhnliche) Zustand der Konvulsionäre und Krisiaken (geistersehenden Sekte) plötzlich in einer ganzen Bevölkerung entwickeln?
- Was ist die Ursache der körperlichen Empfindungslosigkeit, die man teils bei bestimmten Konvulsionären, teils bei anderen Individuen beobachtet, wenn sie den schlimmsten Qualen ausgesetzt werden?
Die Neigung der Geister zu gewissen Personen
- Haben die Geister eine besondere Vorliebe für bestimmte Personen?
- Ist die Zuneigung der Geister zu bestimmten Personen eine ausschließlich seelische?
- Interessieren sich die Geister für unser Glück und Unglück? Betrüben sich diejenigen, die uns wohlwollen, über die Übel, die wir im Leben erleiden?
- Über welche Art von Übel betrüben sich die Geister für uns am meisten: Ist es das körperliche oder das moralische Übel?
- Haben die uns im Tod vorangegangenen Verwandten und Freunde eine größere Sympathie für uns als uns fremde Geister?
- Freuen sie sich über die Liebe, die wir für sie bewahren?
Die Schutzengel, die Schutzgeister, die dienstbaren oder sympathischen Geister
- Gibt es Geister, die sich an ein Individuum besonders binden, um es zu beschützen?
- Was ist unter einem Schutzengel zu verstehen?
- Worin besteht die Aufgabe des Schutzgeistes?
- Ist der Schutzgeist von Geburt an an den Menschen gebunden?
- Ist die Aufgabe des Schutzgeistes eine freiwillig übernommene oder eine übertragene?
- Verzichtet der Geist auf den Schutz anderer Individuen, wenn er sich mit einer Person verbindet?
- Ist der Schutzgeist unlösbar an das seinem Schutz anvertraute Wesen gebunden?
- Verlässt der Schutzgeist seinen Schützling zuweilen, wenn dieser seinen Ratschlägen widerstrebt?
- Kann der Geist, wenn er seinen Schützling verlässt und ihm kein Gutes mehr erweist, ihm Böses zufügen?
- Kann der Schutzgeist seinen Schützling der Gnade und Ungnade eines Geistes überlassen, der ihm übelwillt?
- Wenn der Schutzgeist seinen Schützling im Leben auf Abwege geraten lässt: Ist dies dann seine eigene Ohnmacht, den Kampf gegen andere, böse Geister zu bestehen?
- Ist der Schutzgeist beständig um seinen Schützling? Gibt es keine Umstände, in denen er ihn, ohne ihn direkt zu verlassen, doch aus den Augen verliert?
- Gibt es eine Zeit, in der der Geist keines Schutzengels mehr bedarf?
- Warum bleibt die Wirkung der Geister auf unser Dasein verborgen, und warum handeln sie nicht in offenkundiger Weise, wenn sie uns beschützen?
- Gewinnt der Schutzgeist, dem es gelingt, seinen Schützling auf dem guten Weg weiterzuführen, dadurch irgendetwas für sich selbst?
- Ist der Schutzgeist dafür verantwortlich, wenn er keinen Erfolg hat?
- Empfindet der Schutzgeist, der seinen Schützling trotz seiner Ratschläge einen üblen Weg einschlagen sieht, Schmerz darüber, und wird dies für ihn zur Ursache einer Trübung seiner Seligkeit?
- Können wir den Namen unseres Schutzgeistes oder Schutzengels immer wissen?
- Wie soll man den Schutzgeist anrufen, wenn man seinen Namen nicht kennt?
- Sind die Schutzgeister, die bekannte Namen annehmen, immer wirklich diejenigen der Personen, die einst diese Namen trugen?
- Werden wir unseren Schutzgeist einst im geistigen Leben wiedererkennen?
- Gehören die Schutzgeister sämtlich zur Klasse der höheren Geister, oder können sich auch mittlere darunter befinden? Kann zum Beispiel ein Vater der Schutzgeist seines Kindes werden?
- Können die Geister, die unter guten Umständen die Erde verließen, stets diejenigen beschützen, die sie lieben und überleben?
- Haben die Menschen im Zustand der Wildheit oder der moralischen Erniedrigung ebenfalls ihre Schutzgeister, und gehören diese in diesem Fall einem ebenso hohen Rang an wie die der weit fortgeschritteneren Menschen?
- Wacht der Vater auch dann noch über sein Kind, wenn er sich wieder reinkarniert hat?
- Ist außer dem Schutzgeist auch ein böser Geist an jedes Individuum gebunden, um es zum Bösen zu treiben und ihm so eine Gelegenheit zum Kampf zwischen Bösem und Gutem zu bieten?
- Können wir mehrere Schutzgeister haben?
- Wirken die sympathischen Geister kraft einer ihnen übertragenen Aufgabe?
- Scheint daraus nicht zu folgen, dass die sympathischen Geister sowohl gut als auch böse sein können?
- Sind die sogenannten vertrauten Geister einer Person (esprits familiers) dieselben wie die sympathischen Geister oder die Schutzgeister?
- Was soll man von jenen Menschen denken, die sich an bestimmte Individuen anzuschließen scheinen, um sie in verhängnisvoller Weise ins Verderben zu stürzen oder um sie auf den guten Weg zu führen?
- Könnte sich unser guter und unser böser Geist inkarnieren, um uns im Leben auf eine unmittelbare Weise zu begleiten?
- Gibt es Geister, die sich einer ganzen Familie anschließen, um sie zu beschützen?
- Wenn die Geister durch ihre Sympathien zu Individuen hingezogen werden: Werden sie dies ebenso auch aus besonderen Gründen zu ganzen Vereinigungen von Individuen?
- Haben Ansammlungen von Individuen wie Gesellschaften, Städte oder Nationen ihre besonderen Schutzgeister?
- Sind die Schutzgeister der Massen von höherer Natur als diejenigen, die sich Einzelnen anschließen?
- Können bestimmte Geister den Fortschritt der Künste dadurch fördern, dass sie deren Vertreter beschützen?
Vorahnungen
- Ist die Vorahnung immer eine Benachrichtigung vonseiten des Schutzgeistes?
- Vorahnungen und die Stimme des Instinkts haben stets etwas Unbestimmtes. Was sollen wir in der Ungewissheit tun?
- Haben die Mahnungen unserer Schutzgeister nur das moralische Verhalten oder auch unser Benehmen in weltlichen Dingen des Privatlebens zum Gegenstand?
Der Einfluss der Geister auf die Ereignisse des Menschenlebens
- Üben die Geister einen Einfluss auf die Ereignisse unseres Lebens aus?
- Üben die Geister diesen Einfluss auch anders als durch Gedanken aus, die sie uns eingeben – das heißt: Haben sie eine unmittelbare Wirksamkeit bei der Ausführung der Dinge?
- Da die Geister eine Wirksamkeit auf die Materie besitzen: Können sie dann bestimmte Wirkungen herbeiführen, in der Absicht, ein Ereignis in Erfüllung gehen zu lassen?
- Nehmen wir ein anderes Beispiel, in dem der natürliche Zustand des Stoffes nicht in Betracht kommt: Ein Mensch soll durch den Blitz umkommen. Er flüchtet unter einen Baum, der Blitz schlägt hinein und er wird getötet. Konnten die Geister hier den Blitz veranlassen und ihn auf jenen Baum richten?
- Ein übelwollender Mensch wirft einen Gegenstand nach jemandem; er streift ihn, aber trifft ihn nicht. Kann da ein wohlwollender Geist den Gegenstand abgelenkt haben?
- Was ist von den Zauberkugeln zu halten, von denen Legenden zu erzählen wissen und die stets ihr Ziel treffen?
- Können die Geister, die die Ereignisse des Lebens lenken, von Geistern, die das Gegenteil wollen, gehindert werden?
- Können nicht leichtfertige Spottgeister jene kleinen Verlegenheiten bereiten, die unsere Pläne kreuzen und unsere Vorsichtsmaßregeln zunichtemachen – kurz: Sind sie die Urheber dessen, was man gemeinhin die kleinen Leiden des menschlichen Lebens nennt?
- Handeln die Geister, die dergleichen Plackereien anstellen, aus persönlicher Gereiztheit, oder werfen sie sich ohne bestimmten Grund, einzig und allein aus Bosheit, auf den Erstbesten?
- Erlischt das Übelwollen der Wesen, die uns auf Erden Böses getan haben, mit ihrem leiblichen Leben?
- Kann man dem ein Ende setzen, und durch welche Mittel?
- Haben die Geister die Macht, von bestimmten Personen Übel abzuwenden und ihnen Glück zu bringen?
- Können uns die Geister Glücksgüter verschaffen, wenn man sie darum inständig bittet?
- Sind es die guten oder die bösen Geister, die diese Vergünstigungen erteilen?
- Wenn Hindernisse in verhängnisvoller Weise unsere Pläne zu durchkreuzen scheinen: Geschieht dies durch den Einfluss eines Geistes?
- Wenn uns ein besonderes Glück widerfährt, haben wir dies dann unserem Schutzgeist zu verdanken?
- Was geschähe, wenn man den Dank vernachlässigte?
- Doch gibt es Leute, die weder beten noch danken und denen dennoch alles gelingt?
Die Wirkung der Geister auf die Naturerscheinungen
- Entspringen die großen Naturerscheinungen, die man als eine Umwälzung der Elemente betrachtet, aus zufälligen Ursachen, oder sind sie von der Vorsehung beabsichtigt?
- Haben diese Erscheinungen stets den Menschen zum Gegenstand?
- Da wir wissen, dass Gottes Wille die erste Ursache von allem ist, die Geister jedoch eine Wirkung auf den Stoff ausüben können und Diener seines Willens sind: Üben einige von ihnen einen Einfluss auf die Elemente aus, um sie zu erregen, zu stillen und zu lenken?
- Entbehrt dieser Glaube jedem Grund?
- Könnte es aus demselben Grund also Geister geben, die das Innere der Erde bewohnen und den geologischen Erscheinungen vorstehen?
- Bilden die Geister, die den Naturerscheinungen vorstehen, eine besondere Klasse in der geistigen Welt? Sind es besondere Wesen oder Geister, die inkarniert waren, wie wir selbst es sind?
- Gehören diese Geister zu den höheren oder niedrigeren Klassen der geistigen Rangordnung?
- Wirkt beim Hervorbringen gewisser Erscheinungen – zum Beispiel der Gewitter – ein einzelner Geist, oder schließen sie sich dazu in Massen zusammen?
- Handeln die Geister, die eine Wirkung auf die Naturerscheinungen ausüben, mit Sachkenntnis und aus freiem Willen oder durch einen instinktiven, unüberlegten Antrieb?
Die Geister während der Schlachten
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Gibt es in einer Schlacht Geister, die eine der Parteien unterstützen?
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In einem Krieg ist die Gerechtigkeit stets nur auf einer Seite: Wie können Geister nun Partei für diejenige Seite ergreifen, die im Unrecht ist?
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Können manche Geister den Feldherrn bei seinen Feldzugsplänen beeinflussen?
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Könnten böse Geister ihm falsche Berechnungen eingeben, um ihn ins Verderben zu stürzen?
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Kann der Feldherr zuweilen durch eine Art zweites Gesicht geleitet werden, durch eine unwillkürliche Eingebung, die ihm das Ergebnis seiner Berechnungen im Voraus zeigt?
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Was wird im Gewühl des Kampfes aus den Geistern der Unterlegenen? Nehmen sie nach dem Tod noch am Kampf teil?
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Erkennen sich Geister, die sich im Leben bekämpften, nach dem Tod als Feinde wieder, und empfinden sie noch immer Wut aufeinander?
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Hört er noch das Waffengetöse?
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Ist der Geist, der als gelassener Zuschauer einem Kampf beiwohnt, Zeuge der Trennung der Seele vom Leib, und wie stellt sich ihm diese Erscheinung dar?
Von den Geister-Pakten (Verträgen oder Verschreibungen)
- Ist etwas Wahres an den Verträgen mit bösen Geistern?
- Was ist der Sinn der fantastischen Legenden von Personen, die ihre Seele dem Teufel verkauft haben sollen, um daraus Nutzen zu ziehen?
Die Talismane und die Zauberer
- Kann ein schlechter Mensch mithilfe eines ihm ergebenen bösen Geistes seinem Nächsten Schaden zufügen?
- Was ist von dem Glauben zu halten, wonach manche Menschen die Macht hätten, jemanden zu behexen?
- Welche Wirkung haben Formeln und Kunstgriffe, mit denen manche Menschen über den Willen der Geister verfügen zu können behaupten?
- Haben manche Geister nicht zuweilen selbst kabbalistische Formeln diktiert?
- Kann jemand, der zu Recht oder Unrecht Vertrauen in die Kraft seines Talismans setzt, dadurch einen Geist anziehen? Denn dann ist es ja der Gedanke, der wirkt, und der Talisman dient nur als Zeichen, das dem Gedanken die Richtung gibt.
- Was für einen Sinn soll man mit dem Begriff des Zauberers verbinden?
- Haben manche Menschen wirklich die Gabe, durch einfache Berührung zu heilen?
Der Segen und der Fluch
- Können Segen und Fluch Gutes oder Böses auf diejenigen herabziehen, die ihr Gegenstand sind?
Neuntes Kapitel: Beschäftigungen und Sendungen der Geister
- Haben die Geister etwas anderes zu tun, als sich persönlich zu vervollkommnen?
- Erfüllen auch die niederen und unvollkommenen Geister eine nützliche Aufgabe im All?
- Hat jeder Geist seine besonderen Eigenschaften?
- Sind die Verrichtungen der Geister in der Ordnung der Dinge für jeden stets dieselben und liegen sie in den ausschließlichen Eigenschaften gewisser Klassen?
- Befinden sich die Geister der höchsten Ordnung, da sie sich nichts mehr aneignen müssen, in absoluter Ruhe oder haben auch sie Beschäftigungen?
- Was ist denn das Wesen ihrer Beschäftigungen?
- Werden die Beschäftigungen der Geister durch nichts unterbrochen?
- Das ist bei den guten Geistern begreiflich; verhält es sich aber bei den niederen ebenso?
- Gibt es unter den Geistern solche, die müßiggehen oder sich mit nichts Nützlichem beschäftigen?
- Begutachten die Geister die Leistungen unserer Kunst und interessieren sie sich dafür?
- Interessiert sich ein Geist, der auf Erden ein Fachgebiet betrieben hat – zum Beispiel ein Maler oder ein Architekt –, vornehmlich für solche Arbeiten, die einst Gegenstand seiner Neigung waren?
- Wie verhält es sich bei den gewöhnlicheren Geistern, die sich noch nicht über die irdischen Vorstellungen erhoben haben?
- Mischen sich die Geister zuweilen in unsere Beschäftigungen und Vergnügungen?
- Erfüllen die Geister, die eine Sendung übernommen haben, diese im körperlosen oder im inkarnierten Zustand?
- Worin bestehen die Sendungen der körperlosen Geister?
- Durchschauen die Geister immer die Pläne, die sie auszuführen haben?
- Führen nur erhabene Geister Sendungen aus?
- Wird dem Geist seine Sendung auferlegt oder hängt sie von seinem Willen ab?
- Kann dieselbe Sendung von mehreren Geistern verlangt werden?
- Worin besteht die Sendung der inkarnierten Geister?
- Was kann die Sendung jener Menschen sein, die auf Erden freiwillig nichts Nützliches tun wollen?
- Da sie doch die Wahl hatten: Warum zogen sie dann ein Leben vor, das sie in keiner Weise voranbringen konnte?
- Wie kann man erkennen, ob ein Mensch eine wirkliche Sendung auf Erden hat?
- Sind Menschen, die eine wichtige Sendung haben, schon vor ihrer Geburt dazu bestimmt und wissen sie davon?
- Wenn ein Mensch etwas Nützliches tut, geschieht dies dann immer aufgrund eines früheren und vorausbestimmten Auftrags, oder kann er einen nicht vorhergesehenen Auftrag empfangen?
- Kann ein Geist seine Sendung durch eigenes Verschulden verfehlen?
- Welches sind dann die Folgen für ihn?
- Da der Geist seine Sendung doch von Gott empfängt: Wie kann Gott einem Geist, der sie verfehlen kann, eine wichtige Sendung von allgemeinem Interesse anvertrauen?
- Hat der Geist, der sich zur Erfüllung einer Sendung inkarniert, dieselbe Vorstellung von der Sache wie derjenige, der sie als Prüfung übernimmt?
- Menschen, die ein Licht für die Menschheit sind und sie durch ihren Geist aufklären, haben gewiss eine Sendung. Unter ihnen gibt es jedoch auch solche, die sich irren und neben großen Wahrheiten auch große Irrtümer verbreiten. Wie muss man ihre Sendung auffassen?
- Kann man die Vaterschaft als eine Sendung betrachten?
- Wenn ein Kind trotz der Bemühungen der Eltern auf abwege gerät, sind diese dann auch verantwortlich?
- Wenn ein Kind trotz der Vernachlässigung und des schlechten Beispiels seiner Eltern ein guter Mensch wird, ernten diese dann eine Frucht davon?
- Welcher Natur kann die Sendung eines Eroberers sein, der nur seinem Ehrgeiz frönt und, um dieses Ziel zu erreichen, vor keinerlei Schrecken zurückscheut, die er herbeiführt?
Zehntes Kapitel: Die drei Reiche
Die Mineralien und die Pflanzen
- Was haltet ihr von der Einteilung der Natur in drei Reiche oder auch in zwei Klassen: organische und unorganische Wesen? Einige bilden aus dem Menschengeschlecht eine vierte Klasse. Welche dieser Einteilungen ist vorzuziehen?
- Haben die Pflanzen ein Bewusstsein ihres Daseins?
- Haben die Pflanzen Empfindungen? Leiden sie, wenn man sie verstümmelt?
- Ist die Kraft, welche die Pflanzen zueinander hinzieht, unabhängig von ihrem Willen?
- Manche Pflanzen, wie beispielsweise die Sinnpflanze und die Fliegenfalle, zeigen Bewegungen, die eine große Empfindlichkeit und in gewissen Fällen auch eine Art von Willen verraten. Sind diese Pflanzen mit der Fähigkeit des Denkens begabt? Haben sie einen Willen und bilden sie eine Zwischenklasse zwischen den Pflanzen und dem Tierreich?
- Liegt nicht in den Pflanzen wie in den Tieren ein Erhaltungsinstinkt, der sie antreibt, das für sie Nützliche aufzusuchen und das Schädliche zu meiden?
- Sind die Pflanzen auf den höheren Welten wie die anderen Wesen von vollkommenerer Natur?
Die Tiere und der Mensch
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Wenn wir Menschen und Tiere unter dem Gesichtspunkt der Intelligenz vergleichen, scheint die Trennlinie schwer zu ziehen zu sein. Kann diese Grenzlinie nicht ganz scharf gezogen werden?
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Kann man sagen, dass die Tiere nur aus Instinkt handeln?
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Haben die Tiere eine Sprache?
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Es gibt Tiere ohne Stimme: Scheinen diese keine Sprache zu besitzen?
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Besitzen die Tiere Wahlfreiheit in ihrem Tun?
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Woher kommt die Fähigkeit bestimmter Tiere, die Sprache des Menschen nachzuahmen, und warum kommt diese zum Beispiel eher bei Vögeln als beim Affen vor, dessen Gestalt der des Menschen am ähnlichsten ist?
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Da die Tiere einen Verstand haben, der ihnen eine gewisse Freiheit des Tuns gewährt: Gibt es in ihnen wohl auch ein vom Stoff unabhängiges Prinzip?
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Ist dieses Prinzip eine Seele, die der des Menschen ähnlich ist?
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Bewahrt die Tierseele nach dem Tod ihre Individualität und ihr Selbstbewusstsein?
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Hat die Tierseele die Wahl, sich in ein beliebiges Tier zu inkarnieren?
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Befindet sich die den Körper überlebende Tierseele nach dem Tod in einem ungebundenen, wandernden Zustand wie die des Menschen?
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Folgen die Tiere einem Gesetz des Fortschritts wie die Menschen?
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Schreiten die Tiere wie die Menschen aus eigenem Willen oder durch die Macht der Dinge fort?
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Kennen die Tiere auf den höheren Welten Gott?
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Da die Tiere, selbst die entwickelten auf den höheren Welten, immer niedriger stehen als der Mensch, würde daraus folgen, dass Gott intelligente Wesen geschaffen hätte, die für immer der Niedrigkeit verfallen wären. Das scheint nicht mit der Einheit des Plans und des Fortschritts übereinzustimmen, die man in all seinen Werken bemerkt.
-
Wäre die Intelligenz also eine gemeinsame Eigenschaft, ein Berührungspunkt zwischen der Tier- und der Menschenseele?
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Wenn man alle Berührungspunkte zwischen dem Menschen und den Tieren in Betracht zieht, könnte man da nicht meinen, der Mensch besitze zwei Seelen – eine Tierseele und eine Geistseele – und dass er ohne die letztere wie ein Tier leben würde? Daraus würde folgen, dass die guten und bösen Instinkte die Wirkung des Vorherrschens der einen oder der anderen dieser beiden Seelen sind.
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So hat er, abgesehen von den eigenen Unvollkommenheiten, von denen sich der Geist befreien soll, auch noch gegen den Einfluss der Materie zu kämpfen?
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Woher beziehen die Tiere das intelligente Prinzip, das die besondere Art von Seele bildet, mit der sie begabt sind?
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Entfließt die Intelligenz von Mensch und Tier also einem einzigen Prinzip?
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Es wurde gesagt, dass die Seele des Menschen an ihrem Ursprung dem Zustand der Kindheit im leiblichen Leben gleicht, dass sich ihre Intelligenz kaum entfaltet hat und sich erst am Leben versucht. Wo durchläuft der Geist diese erste Phase?
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So wäre die Seele also das intelligente Prinzip der niedrigeren Wesen der Schöpfung gewesen?
-
Beginnt diese Periode der Menschheit auf unserer Erde?
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Hat der Geist des Menschen nach dem Tod ein Bewusstsein von den Existenzen, die für ihn der Periode der Menschheit vorausgingen?
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Bewahrt der Geist des Menschen, wenn er einmal in die Periode der Menschheit eingetreten ist, die Spuren dessen, was er früher war – das heißt des Zustands, in dem er sich in der Zeit seiner Vormenschlichkeit befand?
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Haben sich die Geister, die sagten, dass der Mensch ein besonderes Wesen in der Ordnung der Schöpfung sei, also geirrt?
Die Seelenwanderung
- Ist der gemeinsame Ursprung der lebenden Wesen im intelligenten Prinzip nicht eine Bestätigung der Lehre von der Seelenwanderung?
- Könnte sich der Geist, der den Körper eines Menschen beseelte, in ein Tier inkarnieren?
- So irrig der mit der Seelenwanderung verbundene Gedanke auch sein mag: Sollte er nicht die Folge des ahnungsvollen Gefühls der verschiedenen Existenzen des Menschen sein?
Produktbezeichnung: “Das Buch der Geister – Band 1” Herstellerinformationen: Hersteller: AEQUINOX, G.Dogan Kuckuckweg 35 86169 Augsburg E-Mail: info@professionelles-qigong.de Materialien: Sicherheitswarnhinweise: Hinweis: Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser, um Beschädigungen des Papiers zu verhindern. Sicherheitshinweis: Halten Sie das Buch von offenen Flammen und extremen Temperaturen fern. Gebrauchsanweisung: Dieses Buch ist für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Verwenden Sie es bitte entsprechend dem vorgesehenen Zweck. Bei Fragen zur Verwendung oder bei Unklarheiten kontaktieren Sie uns bitte unter der angegebenen E-Mail-Adresse. Kontaktinformation: Für Fragen oder Anregungen zu diesem Produkt wenden Sie sich bitte an: E-Mail: info@professionelles-qigong.de Bitte beziehen Sie sich auf die Titelangabe. Wichtige Hinweise:
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