“Die Macht des Wunsches” (E-Book)

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“Die Macht des Wunsches”
Als E-Book im PDF-Format & als Sofort-Download. Von diesem Band ist auch eine Print-Version erhältlich.
158 Seiten, PDF-Format. Dateigröße: ca. 4 MB

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Beschreibung

 

Die Psychologie des Verlangens: Die fundamentale Triebkraft des menschlichen Geistes

Begehren (Wunsch) und Wille sind die beiden schöpferischen Grundkräfte unserer Seele.

Beide benötigen wir für jede Form der schöpferischen Verwirklichung. Und beide Kräfte können beliebig gestärkt und geschult werden.

Die menschliche Existenz wird in all ihren Facetten von einer unsichtbaren, aber unausweichlichen Grundkraft gesteuert: der Begierde. Während die bloße Vernunft das Denken ordnet und Gefühle passive Empfindungen bleiben, bildet die Begierde die dynamische Brücke zwischen Emotion und Handlung (Wille).

Sie ist die aktivste Form des menschlichen Empfindens und das fundamentale Fundament, aus dem jeder persönliche Erfolg, jede gesellschaftliche Innovation und jede individuelle Entwicklung hervorgehen.

Die universelle Natur der Wunschkraft

Die Wunschkraft ist eine universelle Energieform, die – vergleichbar mit physikalischen Grundkräften wie Gravitation oder Elektrizität – das gesamte menschliche Dasein durchdringt. Sie formt das Unterbewusstsein, steuert die Wahrnehmung und aktiviert die physischen wie mentalen Reserven des Individuums.

Wer gelernt hat, seine inneren Motive zu klären, den Hauptwunsch konsequent zu nähren und die dafür notwendigen Opfer zu bringen, wandelt eine unkontrollierte Naturkraft in ein präzises Instrument der Lebensgestaltung um. Ein klar definierter, dauerhaft aufrechterhaltener Hauptwunsch trägt die Gesetzmäßigkeit seiner eigenen Realisierung bereits in sich.

William Walker Atkinson beschreibt in diesem Werk:

  • Die Klärung und Reinigung dieser starken Kraft: Wie man dafür sorgt, dass sich Begehren und Wunschkraft nicht mehr zerstreuen, sondern fortan konzentriert und gebündelt einem starken Ziel entgegenwirken – durch Filtern der wichtigsten Wünsche von den eher nebensächlichen oder sogar widersprüchlichen Wünschen. Übrig bleibt eine enorm gestärkte Wunschkraft.
  • Die Stärkung dieser Wunschkraft, sodass sie anziehend und formend wirken kann: Durch jene Methode, die auch Swami Sivananda empfiehlt, nämlich die Bewusstmachung der Vorteile, was die Flamme der „Begehrens- und Wunschkraft“ beständig anheizt. Der starke Wunsch dient schließlich als Brennstoff des Willens.

Wunsch und Begierde – Das Fundament des Wollens

Die menschliche Psychologie folgt einer klaren Hierarchie: Das Gefühl steht an erster Stelle. Verstand, Fühlen und Wollen durchdringen sich zwar kontinuierlich, doch das Begehren ist immer die primäre Triebkraft.

Die Begierde drängt dynamisch zum Besitzen oder Vermeiden. Sie unterscheidet sich von der passiven Zuneigung dadurch, dass sie einen energetischen Druck erzeugt, der den Willen erst in Bewegung setzt. Ohne diese emotionale Begierde bleibt der Verstand starr und die Handlung unterbleibt.

Das vorliegende Werk bietet eine tiefgreifende, strukturelle Analyse dieser primären Lebenskraft. Es legt offen, dass der menschliche Verstand entgegen weit verbreiteten Annahmen nicht die Führung übernimmt, sondern als hochspezialisiertes Werkzeug im Dienst der emotionalen Begierde agiert. Wünsche und Bedürfnisse sind nicht bloße Begleiterscheinungen des Lebens, sondern dessen eigentlicher Kern.

Der Weg zu jeder menschlichen Tat folgt einer unveränderlichen Sequenz: Aus der Zuneigung (dem Mögen) entwickelt sich die Begierde (das Wollen), welche schließlich in der konkreten Ausführung (dem Tun) mündet. Der Wille folgt dabei ausnahmslos dem stärksten Motiv, welches durch das Objekt der größten Begierde bestimmt wird.

Ohne die emotionale Dynamik der Begierde verharren Verstand und Wille in vollkommener Erstarrung.

Das Universalgesetz der Bewegung

Ohne Begierde gäbe es weder individuelle Handlung noch gesellschaftlichen Fortschritt. Das Prinzip von Anziehung und Abstoßung, von Gefallen und Missfallen durchzieht die gesamte Natur. Jede freiwillige Handlung basiert auf dem Prinzip der Erlangung von Seelenfrieden beziehungsweise Selbstbefriedigung. Selbst Handlungen, die scheinbar gegen die eigenen Neigungen erfolgen – wie die Erfüllung einer schweren Pflicht oder das Aufsichnehmen von Schmerzen –, werden von einer tieferen Begierde gesteuert: dem Vermeiden von noch größerem Leid oder dem Streben nach einem höherwertigen, zukünftigen Zustand.

Die energetische Wirkung starker Begierden

Eine intensiv gefühlte und beharrlich aufrechterhaltene Begierde entfaltet eine gerichtete Wirkung auf das Unterbewusstsein. Sie erschafft ein geistiges Aufmerksamkeits- und Orientierungszentrum, das die Wahrnehmung schärft und das Individuum für relevante Umstände, Gelegenheiten und Partnerschaften empfänglich macht. Unverhoffte Fügungen, intuitive Entscheidungen und günstige Gelegenheiten erweisen sich bei analytischer Betrachtung häufig als das Resultat unbewusst wirkender, fokussierter Begierdenenergie.

Die Qualität des Verlangens

Das Ausmaß des Erfolgs korreliert direkt mit der Intensität des Verlangens. Ein gewöhnlicher Wunsch unterscheidet sich fundamental von einer dominanten Begierde. Erst wenn ein Ziel mit einer kompromisslosen Dringlichkeit angestrobt wird – vergleichbar mit den elementaren Überlebenstrieben der Natur –, wird die volle Kapazität der geistigen und physischen Ressourcen freigesetzt.

Die Formel der Zielereichung

Die Realisierung komplexer Lebensziele erfordert mehr als oberflächliches Wünschen. Die Formel zur Zielerreichung basiert auf fünf Kernelementen:

  • Klarheit über das anzustrebende Ziel
  • Intensives Begehren, das als energetischer Treibstoff dient
  • Fundiertes Vertrauen in die Machbarkeit
  • Unerschütterliche Entschlossenheit bei der Umsetzung
  • Systematische Opferbereitschaft bezüglich ablenkender Faktoren

Der Prozess der energetischen Bündelung

Da viele Vorhaben an widersprüchlichen Impulsen oder unklaren Vorstellungen scheinbar scheitern, ist eine gründliche Selbstanalyse erforderlich. Nur durch das schriftliche Fixieren und Hinterfragen der eigenen Intentionen lassen sich flüchtige oder sogar widersprüchliche Wünsche von echten Kernbegierden trennen.

Um den Geist auf ein Hauptziel auszurichten, müssen schwache und nebensächliche Wünsche konsequent eliminiert werden. Die Konzentration der mentalen Kräfte auf möglichst wenige, dafür wesentliche Ziele verstärkt deren Umsetzungswahrscheinlichkeit drastisch.

Im Prozess der Priorisierung gilt es, den Gesamtwert einer Begierde abzuwägen – unter Einbeziehung langfristiger Konsequenzen und des Werts für das persönliche Umfeld.

Prallen zwei gleich starke Kernwünsche aufeinander, wird eine Entscheidung durch den gezielten Einsatz der Einbildungskraft herbeigeführt. Durch das gedankliche Vorwegnehmen der künftigen Resultate und die Evaluation aller begleitenden Konsequenzen wird die tatsächliche Wertigkeit der Alternativen sichtbar. Bleiben Wünsche gleichwertig, dient das Kriterium der Positivität als Orientierung: Welches Ziel steigert die persönliche Leistungsfähigkeit, Charakterstärke und Integrität im höchsten Maße? Das Ergebnis dieses Ausleseprozesses ist die Etablierung einer dominanten Begierde, die fortan als klarer Orientierungspunkt dient.

Die Ökonomie der Wunschkraft

Eine ausgereifte Lebensführung basiert auf einer „Ökonomie des Wunschs“. Hierbei wird die kleinere, im Augenblick liegende Lust dem größeren, dauerhaften Ziel untergeordnet. Nur diejenigen Wünsche erweisen sich als nachhaltig wertvoll, die auch langfristig Seelenfrieden, persönliche Weiterentwicklung und echten Wert stiften. Die kritische Analyse der eigenen Motive schützt davor, einen zu hohen Preis für untergeordnete Ziele zu zahlen.

Der Preis der Verwirklichung

Die Verwirklichung herausragender Ziele unterliegt unverrückbar dem Gesetz des Ausgleichs. Jeder Erfolg erfordert die Entrichtung eines entsprechenden Preises in Form von Verzicht, Disziplin und der Bereitschaft, kurzfristige Vergnügungen zugunsten langfristiger Werte aufzugeben.

Starke dominante Begierden verlangen eine klare Absage an ablenkende Versuchungen.

Die Steuerung des emotionalen Haushalts erfolgt über drei zentrale Prinzipien:

  1. Ständige Zufuhr anregender Bilder zur Speisung der dominanten Begierde.
  2. Konsequenter Entzug mentaler Aufmerksamkeit von störenden oder ablenkenden Impulsen (Aushungerung).
  3. Gezielte Umwandlung ablenkender Energien in produktive, mit dem Hauptziel harmonierende Kräfte.

Zusammenfassende Systematik des Werks

Dieses Buch bietet eine umfassende, wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Abhandlung über die Natur des menschlichen Wollens. Es gliedert die vielschichtige Thematik in eine nachvollziehbare Struktur:

  • Theoretische Grundlagen: Die Rolle der Begierde als primärer Handlungstreiber, noch vor dem Verstand und dem Willen.
  • Analytische Methoden: Instrumente zur Selbstanalyse, Zielbereinigung und Konfliktlösung zwischen widersprüchlichen Wünschen.
  • Energetische Gesetzmäßigkeiten: Die Mechanismen der Fokussierung, der Vermeidung von Kraftzersplitterung und der Intensitätssteigerung.
  • Praktische Selbststeuerung: Strategien zum Umgang mit Versuchungen, zur Anwendung des Gesetzes des Ausgleichs und zur Sublimierung unbewusster Urtriebe.

Ein Werk für jeden, der die Tiefenstrukturen menschlicher Motivation verstehen und die Gesetzmäßigkeiten zielgerichteter Energieverwendung für seine persönliche und professionelle Entwicklung nutzen will.


“Jeder Mensch kann Selbstbeherrschung erlangen, wenn er nur will. Er darf jedoch nicht erwarten, sie anders als durch dauerhafte Preiszahlung in kleinen, fortschreitenden Energieaufwendungen zu gewinnen. Die Natur ist in ihren Beziehungen zum Einzelnen eine konsequente Verfechterin des Ratenzahlungsprinzips. Kein Mensch ist so arm, dass er nicht anfangen könnte, für das zu bezahlen, was er möchte. Jede kleine, individuelle Zahlung, die er leistet, speichert und akkumuliert die Natur für ihn als Reservefonds für die Stunde der Not.
Diese täglichen Übungen der moralischen Disziplin werden eine wunderbare stärkende Wirkung auf die gesamte moralische Natur des Menschen haben.”
William Walker Atkinson

“Der Einzelne kann Selbstbeherrschung in großen Dingen nur durch Selbstbeherrschung in kleinen Dingen erlangen.”
William George Jordan



Der Inhalt des Buches